Spreeradweg – Spatenstich

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Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte und Ulrich Thom vom ADFC beim Spatenstich

Im September ging es los mit dem Bauen: Startend an der Charlottenburger Brücke entsteht eine Teilstrecke des Spreeradweges. Auf über 400 Kilometern verläuft der Fluss von den Quellen in der Oberlausitz bis zu seiner Mündung in die Havel in Berlin-Spandau – und kann auf seiner Tour durchgängig per Rad begleitet werden. Wobei nicht alle Abschnitte danach rufen, ein ADFC Gütesiegel zu bekommen. Zumindest zwischen Charlottenburger Brücke und Dovebrücke soll das jetzt anders werden. Ein glatter Belag wird künftig den Radfahrer vor tiefen Pfützen schützen – und so genannte Aufmerksamkeitsschwellen den Fußgänger vor dem Radfahrer. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN


„Wir begrüßen das sehr“, so Ulrich Thom, ADFC Stellvertretender Stadtteilgruppensprecher City-West. „Allerdings liegen die wirklich problematischen Stellen hinter dem Schloss auf dem Weg Richtung Spandau.“ So wird zum einen nachts der Schlosspark auf Grund der Sorge vor Vandalismus geschlossen. „Hierfür müsste eine ausreichende Kompensation geschaffen werden“, damit Radfahrer nach Einbruch der Dunkelheit nicht an der Spree stranden. Zumindest hinter dem Schlosspark erwartet sie bislang ohnehin nur ein sehr schmaler Trampelpfad, der zwischen den Häuschen der dortigen Kleingartenkolonie hindurchführt. Laut Stadtentwicklungsstadtrat Marc Schulte werden sich dort jedoch in Zukunft neue Möglichkeiten ergeben: Die direkt am Ufer liegenden Gärten werden nach Pachtaufgabe nicht mehr neu vergeben und sollen mittelfristig einem breiteren Weg Platz machen.
Auf nichts mehr Warten bräuchte hingegen die Spandauer Verwaltung: „Sie muss endlich Schritte unternehmen, eine Brücke über die Spree aus Richtung Sophienwerderweg nach Norden zu errichten“, so Thom. „Seit Jahren immer wieder im Gespräch, würde eine solche Querungsmöglichkeit wirklich einen großen Fortschritt für den Radverkehr bedeuten.“ Wir warten auf Neuigkeiten!

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