Schraube sitzt fest

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Unpraktisch: Rad ab Foto: Kerstin E. Finkelstein

In Berlin werden längst nicht mehr nur ganze Fahrräder gestohlen, oftmals tut es auch ein  Teil. Ein schöner Ledersattel etwa, eine teure Schaltung oder das Vorderrad, lassen manchen Dieb beschließen, dass sich hier das Werkzeug anlegen lohnt. Beim Besitzer zurück bleibt der doppelte Ärger: bestohlen worden zu sein und meist auch noch auf dem Schaden sitzen zu bleiben. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Dem wirft sich jetzt die Firma Sphyke C3N entgegen: „Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, aber es davor retten, auseinander genommen zu werden.“ In seinem früheren Job entwickelte Teamgründer Ian Berell Medizintechnik, mit C3N ist es nun eine Radinnovation. Die Grundidee des Berliner Australiers ist dabei denkbar einfach: Eine Radmutter, die nach dem Prinzip eines Zahlenschlosses funktioniert.

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Schraube fest skewer 5 pics HR geteilt 1 Unpraktisch: Rad ab Foto: Kerstin E. Finkelstein

Auf dem Markt gibt es derzeit nur Sicherungssysteme, bei denen man einen speziellen Imbusschlüssel kauft. Verliert man den Schlüssel, kann man zum Beispiel bei einem Platten sein eigenes Vorderrad nicht mehr abnehmen. Zudem gibt es diverse Schaltungen, Sättel und Co, für die es auf dem Markt noch keine passenden Sicherungssysteme gibt. C3N bietet hier volle Flexibilität: Jede Schraube eines Rades lässt sich damit sichern, kein Schlüssel muss mitgeführt werden, stattdessen braucht der Besitzer sich nur seinen eigenen Zahlencode merken. Ein bisschen preiswerter als die Konkurrenz ist das System außerdem.

C3N ist derzeit nicht im Internet zu bestellen, sondern nur im ausgewählten Fahrradfachhandel zu beziehen. Wo man in Berlin die neuen Zahlenschrauben bekommt, findet sich im Internet: www.sphyke.com/de/retailers/
Auch neue Kooperationspartner dem Unternehmen natürlich jeder Zeit Willkommen.

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