Platz nehmen: Fahrradkorso für (Flächen-) Gerechtigkeit am 1. Mai

Die Politisierung des Radfahrens ist ein Erfolg der Gewerkschaftsbewegung. Gleichzeitig
war das Fahrrad Anfang des 20. Jahrhunderts wichtigstes Fortbewegungsmittel für Klassenkämpfer und Feministinnen. Was sind heute in Berlin die Zusammenhänge zwischen Flächengerechtigkeit auf der Straße und sozialer Gerechtigkeit?

Am 1. Mai ruft der ADFC Berlin gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund(DGB) zur Fahrraddemo zum Mai-Fest auf – durch Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg und Tiergarten. Stationen auf der gut 10 Kilometer langen Strecke sind wichtige Orte gewerkschafts- und verkehrspolitischer Auseinandersetzungen von früher und heute.

© ADFC Berlin

Der DGB erinnert an Höhepunkte der Arbeiterbewegung in Berlin, die IG Metall berichtet von ihren aktuellen sozialen Kämpfen, etwa in der Siemensstadt, und der ADFC Berlin erläutert, wie Radfahrende sich für Flächengerechtigkeit, Solidarität und Sicherheit im Straßenverkehr einsetzen.

Treffpunkt ist am Dienstag, 1. Mai 2018 um 10 Uhr am Henriette-Hertz-Platz/ Ecke Spandauer Straße. Der Fahrradkorso endet gegen 11.30 Uhr beim Mai-Fest am Brandenburger Tor.

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