Parlamentarische Radtour: ADFC Brandenburg zeigt Schwachstellen im Verkehr

Am 3. Juni lud der ADFC Brandenburg gemeinsam mit Landestourismusverband (LTV) Brandenburg und dem Tourismusnetzwerk Brandenburg (TMB) am 3. Juni zu einer verkehrspolitischen Radtour ein. Ziel der Tour war, dass Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden und Kommunen die Vor- und Nachteile einer guten bzw. schlechten Radinfrastruktur selbst erleben.

Mit 40 Teilnehmenden war die Veranstaltung ein voller Erfolg, darunter waren Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Bernd Rubelt (Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt Potsdam) und Vertreterinnen und Vertreter der fahrradfreundlichen Kommunen.
Seine klare Botschaft formulierte der ADFC auch auf der anschließenden Abendveranstaltung: Damit Brandenburg Fahrradland wird, braucht es abgestimmte Maßnahmen auf allen Ebenen und ein landesweites Radverkehrskonzept. Das Land Brandenburg muss hier deutlich mehr Verantwortung übernehmen, damit etwa Radschnellwege nicht an der Berliner Landesgrenze enden. Der ADFC Brandenburg fordert, die Investitionen für den Radverkehr auf mindestens 50 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen.

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Gemeinsam auf der parlamentarischen Radtour unterwegs (v.l.n.r.): Kathrin Schneider (verkehrsministerin Land Brandenburg) , Stefan Overkamp (Landesvorsitzender ADFC Brandenburg), Bernd Rubelt (Verkehrsdezernent der Landeshauptstadt Potsdam), Dieter Hütte (Geschäftsführer TMB Brandenburg)

Beitragsbild: © TMB Brandenburg