Initiative fordert Mahnmal für im Straßenverkehr Getötete

Ein Personenbündnis aus Berlin fordert ein zentrales Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland für die im Straßenverkehr Getöteten. Das Mahnmal soll gegenüber dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) errichtet werden. Im Januar reichte das Bündnis dafür eine Petition im Petitionsausschuss des Bundestags ein. „Es ist lange bekannt, was getan werden kann, damit weniger Menschen im Straßenverkehr getötet werden. Dass es nicht getan wird, ist eine bewusste politische Entscheidung. Mehr als 3.000 Getötete als Preis für den automobilen Lebensstil scheinen für die Politik offenbar akzeptabel zu sein. Das ist eine zynische Haltung. Ein zentraler Gedenkort wäre seitens der Bundesregierung ein Zeichen des Anstands und dafür, dass sie Verantwortung übernimmt“, erklärt ADFC-Landesvorstand Frank Masurat, der das Bündnis mitbegründet hat.

Bis Redaktionsschluss unterschrieben mehr als 6.000 Menschen die Petition, die hier online gezeichnet werden kann: https://www.change.org/p/mahnmal-der-brd-für-die-im-straßenverkehr-getöteten. Weitere Informationen gibt es unter mahnmal-verkehrstote.de sowie auf Facebook und Twitter.