fLotte goes Nigeria: Delegation informiert sich über Lastenradprojekt

Vom 9. bis 15. September hielt sich eine neunköpfige Delegation der Heinrich-Böll-Stiftung aus Nigerias Hauptstadt Lagos in Berlin auf. Sie besuchte Initiativen, Start-Ups und Politikerinnen, die zu Stadtmobilität und Fahrradinfrastruktur arbeiten.

 

Obwohl in der ständig wachsenden Metropole Lagos mit ihren geschätzten 20 Mio. Einwohnern noch bis in die 80er Jahre das Fahrrad das Haupttransportmittel war, gibt die Politik heute dem Auto den Vorrang. Derzeit erlebt das Radfahren in Lagos eine kleine Renaissance. Seit 2016 arbeitet die Heinrich-Böll-Stiftung in Lagos mit ihren Partnerorganisationen an alternativen Mobilitätskonzepten.

ADFC-Landesgeschäftsführer Philipp Poll (vorne rechts) nahm die Gäste aus Nigeria in Empfang. Foto: ADFC Berlin

Im neuen Velokiez des ADFC informierte Landesgeschäftsführer Philipp Poll die Gruppe über das Lastenrad-Verleihprojekt fLotte. Besonders interessierten die Gäste die Organisation und die Konditionen des Ausleihsystems und wie in Lagos ein ähnliches System aufgebaut werden könnte. Das Highlight war das anschließende Ausprobieren verschiedener Lastenräder. Der Reisegruppe gehörten Vertreterinnen und Vertreter von Stadtregierung, Zivilgesellschaft, innovativer Start-Ups sowie Wissenschaft an.

 

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