Archiv der Kategorie: Touren-Tipps

Rhein niederländisch

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Die Schleusen- und Stauwehranlage Amerongen.

Manche Väter haben viele Kinder. Väterchen Rhein zum Beispiel. Der verlässt Deutschland kurz hinter Kleve kommentarlos, um einfach weiter durch die Niederlande zu fließen. Nur seinen Namen wirft unser Vater im Grenzbereich ab, spaltet sich in ein breites Delta und wird fortan „Nederrijn“, „Lek“ und „Waal“ genannt – und sorgt für wunderschöne Radfahrstrecken. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Eigentlich ungerecht, möchte man meinen. Die Niederländer sind ja ohnehin schon bekannt für kompetente Verkehrspolitik: Während hierzulande noch darüber diskutiert wird, ob die städtische Infrastruktur wohl zusammenbricht, wenn man einen Parkplatz zum Stellplatz für sechs Fahrräder umwidmet, legen die Niederländer Radschnellwege, Radparkhäuser und grüne Radwellen an.

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Auf zu neuen Ufern im Lausitzer Seenland

Hörner, Körper und Schwanz sind knallrot, ein verschwörerisches Lächeln umspielt die Mundwinkel. Hier sitzt der Teufel höchstpersönlich auf dem Fahrrad. Als Tourenlogo markiert er die Niederlausitzer Bergbautour – die längste von unzähligen Radtouren durch eine Region, die gerade dabei ist, ihr Gesicht zu verändern. VON CLAUDIA LIPERT UND KATRIN STARKE (TEXT UND FOTOS) Weiterlesen

Durchs Auenland

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Vom öffentlich zugänglichen ehemaligen Grenzturm bei Lenzen hat man die Elbe gut im Blick.

Wiesen in sattem Grün, die weite Landschaft nur ab und an von sanften Hügeln unterbrochen: das Auenland, Heimat der Hobbits. Wer die Verfilmung des Tolkien-Buches im Kino gesehen hat, versteht nur zu gut, dass Frodo Sehnsucht nach dem ach so fernen Auenland hat. Berliner haben es da besser als der kleine Mann mit den behaarten Füßen: Sie brauchen nur gut eine Stunde mit dem Zug bis in die Lenzener Elbtalaue. VON CLAUDIA LIPPERT (TEXT) UND KATRIN STARKE (FOTOS). Weiterlesen