Archiv der Kategorie: Tipps

Augen und Ohren auf beim Gebrauchtradkauf

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen. Auch für „Saisonfahrer“ ist es also an der Zeit, ihr Velo wieder aus dem Keller zu holen. Oder sich von der alten Rostschleuder zu trennen. Doch gute neue Fahrräder haben ihren Preis – weshalb immer mehr Berliner sich für ein gebrauchtes Rad entscheiden. Beim Kauf des Second-Hand-Velos gilt es einiges zu beachten. VON CLAUDIA LIPPERT. Weiterlesen

Mit dem Rad auf der Schiene

Per Pedalkraft durch den Fläming? Kein Problem, Radwege gibt’s in der Region südlich von Berlin reichlich. Aber auf Schienen in die Pedale treten? Auch das ist möglich – auf der Bahntrasse zwischen Zossen und Jänickendorf. Züge verkehren hier seit Jahren nicht mehr. Aber Draisinen. Ob sich das »Radeln« auf so einem Gefährt wie Radfahren anfühlt? KATRIN STARKE und CLAUDIA LIPPERT wollten es wissen. Weiterlesen

Radeln trotz Sehbehinderung?

Walter Hahn leidet unter altersbedingter Makuladegeneration, kurz AMD. Vor zehn Jahren wurde die Augenkrankheit bei ihm diagnostiziert, inzwischen ist der 77-Jährige hochgradig sehbehindert. Und doch scheut er davor zurück, sein geliebtes Diamant-Fahrrad zu verkaufen. Hahn gibt die Hoffnung nicht auf, vielleicht doch noch mal in die Pedalen treten zu können. Von CLAUDIA LIPPERT Weiterlesen

Hinter Schloss und Bügel

Karikatur-OL-Radzeit_SchlossDie Berliner Polizei solle sich ein Beispiel an den Ordnungshütern in San Francisco nehmen, fordert der Piraten-Abgeordnete Andreas Baum. Die setzen zur Diebstahlsbekämpfung auf »Köder-Fahrräder« mit GPS-Sender. Aber nach wie vor gilt: Der beste Schutz ist ein solides Schloss. VON CLAUDIA LIPPERT UND KATRIN STARKE

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Fußball erfahren

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Die ADFC-Tourenleiterin Angelika Schwarz, hier bei der Eröffnung der Fußballroute, hat die fahrradfreundliche Routenführung erarbeitet. Foto: Eva-Maria Scheel

Berlin ist reich an Geschichte – auch was den Fußball betrifft, fanden ein Historiker und ein Kulturwissenschaftler und haben eine Route zur Berliner Fußballgeschichte entwickelt. Der ADFC steuerte eine fahrradfreundliche Routenführung bei.

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Mobil mit Kind und Kegel

Das Lastenrad hat die Variante Fahrrad plus Hänger abgelöst: Wenn es darum geht, mit dem Nachwuchs auf dem Fahrrad mobil zu sein, wollen die Berliner ihre Kinder nicht länger hinter sich herziehen. So manches Lastenrad lässt sich zudem in einen Kinderwagen verwandeln. Von CLAUDIA LIPPERT (Text) und KATRIN STARKE (Fotos) Weiterlesen

Der Bahn-Tag eines ADFC-Tourenleiters

Burghard Gebauer

Stahlross oder Drahtesel, das ist hier die Frage. ADFC-Tourenleiter Burghard gebauer in der Kunstschmiede in Blankenfelde.

VON BURGHARD GEBAUER

Es ist 9:00 Uhr, wir stehen im Bahnhof Friedrichstraße. Rund zwanzig Personen sind gekommen, um bei meiner Tour mitzufahren. Wir müssen den Zug nach Fürstenwalde erreichen, aber vorher ist noch die richtige Anzahl an Fahrradkarten zu lösen. Aber welche bloß? Ein Thema, das stundenlange Bahnfahrten kurzweilig halten kann. Ist das Ticket der DB richtig oder muss es vom VBB sein? Einwegkarte oder die Tageskarte? Wo fi ndet man die Radkarten im Menü der verschiedenen Automaten? Welche Fahrradkarte ist zusammen mit welchem Personen-Ticket gültig und in welchem Bereich? Fragen über Fragen und wenn dann der Zugbegleiter bemängelt, dass man leider das falsche Ticket erwischt hat, wird dies gelegentlich mit kryptischen Ausdrücken wie „ausbrechendem Verkehr“ begründet. Ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass unter den Zugbegleitern jeder so seine eigene Meinung zum Thema Tarifdschungel hat – und man mit ihnen auch trefflich darüber philosophieren kann.

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Ostsee, gleich gegenüber

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Nahe am Wasser gebaut: Åhus hat im Sommer dreimal so viele Einwohner wie sonst – der Ostsee sei dank. zu essen gibt‘s hier vor allem Räucherfisch, und das lokale Getränk ist Absolut Vodka.

In Südschweden beginnt der Radelurlaub direkt am Fährhafen. VON STEFAN JACOBS

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Schrott am Rad – Interview mit Ernst Brust

Portrait Ernst Brust

Ernst Brust. Foto: Velotech

Eine Mutter schrieb mir unlängst, ihr Sohn läge gerade im Krankenhaus – die Federgabel sei bei voller Fahrt gebrochen, eine Unfallvermeidung deshalb unmöglich gewesen. Kurz darauf traf ich eine gute Freundin. Sie hinkte, konnte die Ellenbogen kaum bewegen und hatte ein gewaltiges Hämatom am rechten Auge: Die Sattelschraube ihres zwei Jahre alten, im Fachhandel gekauften Rades war bei voller Fahrt gebrochen. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN


Wird in der Presse von »Alleinunfällen« der Radfahrer gesprochen, stellt man sich gerne einen unfähigen Pedaleur vor, der selbst gegen den Baum fährt. Dass hinter einem solchen Geschehen jedoch sehr wohl Fremdeinwirkung stecken kann, findet kaum Erwähnung. Die radzeit möchte der Frage nachgehen, ob hier in Wirklichkeit eine ausgewachsene Aufgabe für das Verbraucherschutzministerium wartet – oder das Verschulden hauptsächlich bei nachlässigen Werkstätten oder an falscher Ecke sparenden Kunden liegt.

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Yoga on Tour

Yoga on Tour

Radfahren und Yoga am See. Foto: Hannelore Lingen

Unserer modernen, automatisierten Dienstleistungswelt verdanken wir neben ihren Annehmlichkeiten leider auch den akuten Bewegungsmangel. Haltungsschäden, Rückenschmerzen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sind die Folge der Büroarbeit des Homo computerus. VON PHILIPP POLL

Radfahren ist ein guter Ausgleich, bringt den Kreislauf auf Touren und trainiert die Muskelpartien vor allem in Beinen und Po. Für Nacken- und Schulterpartie, aber auch den Rücken- und Beckenbereich bietet das Radfahren aber keinen echten Bewegungsausgleich.

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Per Rad Steuern Sparen

 

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Darf auch etwas teurer sein: das Dienstrad

Audi A6, Mercedes S-Klasse und 5er BMw war gestern. heute fährt der Mitarbeiter, der auf sich hält – und von dem etwas gehalten wird – Dienstrad. Die Unternehmen unterstützen den Trend, schließlich spart ein Radfahrer ihnen Geld. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Seit Ende 2012 sind Diensträder den Dienstwagen gleichgestellt, was bei weitem noch nicht jeder Arbeitnehmer weiß. Zuvor durften Unternehmen ihren Mitarbeitern zwar bereits Diensträder zur Verfügungstellen – allerdings nur für Geschäftsfahrten. Den Weg nach Hause durfte das Gefährt nicht mit antreten. Die neue Chance zum Dienstrad nutzen inzwischen diverse Großkonzerne von Allianz über Telekom bis Bayer. Zwangsweise entscheiden zwischen Dienstrad und -auto muss sich niemand, solange der Arbeitgeber beide Varianten finanziell unterstützt.

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