Archiv der Kategorie: Mobilität

Visionen von Frauen für die Stadt für alle

Warum werden Debatten um Mobilität und Stadtplanung meist von Männern dominiert? Was ändert eine weibliche Perspektive auf Verkehrsplanung? Und wie gelangen wir zu einer Stadt mit weniger Autoverkehr und mehr Lebensqualität für alle? Der ADFC Berlin lud fünf Expertinnen ein, um ihre Visionen einer »Stadt für alle« zu diskutieren. Von Nikolas Linck.

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Interview mit Marianne Weinreich: »Warum fragt ihr nicht einfach eine Frau?«

Marianne Weinreich (46) ist Vorsitzende der Dänischen Fahrrad-Botschaft und seit 20 Jahren international als Beraterin, Managerin und Campaignerin für Radverkehr und nachhaltige Mobilität tätig. Aktuell arbeitet sie für das dänische Unternehmen Ramboll, das in Berlin bald im Auftrag der Stadt Radschnellwege planen wird. Am 28. März nahm sie an der Diskussion »Stadt für alle« des ADFC Berlin als Expertin auf dem Podium teil und sprach in einer Keynote über Frauen im Mobilitätswesen (siehe Artikel „Visionen von Frauen für die Stadt für alle„). Nikolas Linck sprach mit ihr über weibliches Mobilitätsverhalten, Ratschläge für Regine Günther und das Rauchverbot als Vorbild für weniger Autoverkehr.

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Radschnellwege: Qualität oder Kompromisse?

Die ersten Radschnellverbindungen in Berlin werden nicht vor 2024 fertig sein. Doch schon jetzt werfen zwei geplante Routen Fragen auf, die maßgeblich über ihre zukünftige Qualität entscheiden. Von Susanne Jäger und Nikolas Linck.

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Offene Fragen zum Mauerweg

Der Berliner Mauerweg macht ein Stück deutscher Geschichte erlebbar und ist wichtiges Tourismusziel. Trotzdem befinden sich große Teile in miserablem Zustand. Nun will der Senat endlich Abhilfe schaffen. Doch die derzeitige Planung berücksichtigt nicht alle Mängel, die der ADFC in seiner eigenen Prüfung dokumentiert hat. Von Kai-Uwe Thiessenhusen.

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Vorgaben für den Radverkehrsplan auf der Zielgeraden

Das Berliner Mobilitätsgesetz schreibt einen konkret umzusetzenden Radverkehrsplan vor. Die Vorgaben für diesen Plan werden derzeit in einer Dialogrunde aus Vertretern der Verwaltung, Fraktionen, dem ADFC sowie anderen Verbänden erarbeitet. Er soll vor der parlamentarischen Sommerpause vom Senat als Rechtsverordnung beschlossen werden.

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Was bringt das Mobilitätsgesetz ? Teil 2: Radverkehrsteil

Das Berliner Mobilitätsgesetz ist seit Juni in Kraft. Was bedeutet es für Radfahrerinnen und Radfahrer? In einer zweiteiligen Serie fasst die radzeit die wichtigsten Inhalte zusammen. In diesem, zweiten Teil der Serie geht es um den Abschnitt zum Radverkehr. Weiterlesen

Ratgeber: Besser leben ohne Auto

 

Eine autofreie Familie löst selbst in Berlin immer noch Kopfschütteln und ungläubiges Staunen aus. Zu groß scheinen die Hürden, die man ohne eigenes Auto überwinden muss: Einkäufe, Möbeltransport, Regenwetter oder Schienenersatzverkehr.

Dennoch sind autofreie Menschen keine Exoten. Denn ein Viertel aller bundesdeutschen Haushalte, in den Großstädten wie Berlin sogar mehr als 40 Prozent, besitzt kein Auto.

Die Autorinnen und Autoren vom Verein autofrei leben! gehen auf die häufigsten Fragen zum Leben ohne Auto ein, verraten einige Geheimtipps und machen Mut, sich vom eigenen Auto zu trennen. Das Credo: Ein Leben ohne Auto wirkt nicht nur befreiend, sondern macht auch glücklich.

So schlagen sie einen großen Bogen über alternative Fortbewegungsmittel – von den eigenen Füßen über Fahrräder bis hin zur Bahn. Die häufig angeführten Argumente pro Autobesitz –Leben mit Kindern, größere Transporte und Reisen – werden in drei Querschnittskapiteln entkräftet. In »Besser leben ohne Auto» stellen sich auch einige autofreie Menschen vor und berichten von Widrigkeiten und Freuden, Tricks und Strategien ihres autofreien Alltags.

Hier wird mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufgeräumt, Autofreiheit sei bestenfalls etwas für leicht verschrobene Junggesellen mit Neigung zu exzessivem Radsport. Das Buch richtet sich an Umsteigewillige und frisch autofreie Menschen, weniger an Experten, denen viele Tipps bekannt und vielleicht auch trivial erscheinen könnten.

autofrei leiben! e. V. (Hrsg.): Besser leben ohne Auto. Oekom Verlag, München 2018. 128 Seiten, 14 Euro. ISBN 978-3-96238-017-5 auch als E-Book erhältlich (10,99€)

Berlin erfolgreich mit Bundesratsinitiative für verpflichtende Abbiegeassistenten

Der Bundesrat hat im Juni mit breiter Mehrheit eine Bundesratsinitiative Berlins für die verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenzsystemen für Lkw verabschiedet. Der Beschluss fordert die Bundesregierung dazu auf, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass für Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht Abbiegeassistenzsysteme verpflichtend sind. Weiterlesen

Fahrrad-Filter für Nebenstraßen

In Neukölln macht ein altes Konzept der Verkehrsplanung wieder Schule: Modale Filter sind bauliche Hindernisse, die Kraftfahrzeugen die Durchfahrt in einer Nebenstraße unmöglich machen. So entstehen sichere Radrouten und lebenswerte Kieze. Wird Neukölln damit zum Fahrrad-Vorzeige-Kiez? Von Lara Eckstein.

Blumenkübel als Filter gegen Durchfahrtsverkehr: Diese Idee des Netzwerks Fahrradfreundliches Neukölln wurde vom Bezirksamt aufgegriffen. Noch dieses Jahr soll ein Modaler Filter in der Braunschweiger Straße installiert werden. ©  Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln/Reiners

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Was bringt das Mobilitätsgesetz?

Das Berliner Mobilitätsgesetz ist endlich vom Abgeordnetenhaus beschlossen worden. Was bedeutet es konkret für Radfahrerinnen und Radfahrer? In einer zweiteiligen Serie fasst die radzeit wichtige Inhalte zusammen (Teil 1). Weiterlesen

Wohin mit dem Rad im Mietshaus?

Im Hinterhof sind mal wieder alle Stellplätze belegt, einen Fahrradkeller gibt es nicht und das Rad im Hausflur abzustellen, hat der Vermieter verboten. Häufiger Alltag in Berliner Mietshäusern. Aber wohin dann mit dem Fahrrad? Text und Fotos von Katrin Starke und Claudia Lippert.

So sieht es in vielen Berliner Innenhöfen aus: Die Fahrräder stehen kreuz und quer. Vernünftige Bügel zum Anschließen fehlen, stattdessen gibt es »Felgenkiller«, in denen das Velo nur mit dem Vorderrad fixiert werden kann.

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90.000 Menschen auf der ADFC Sternfahrt für saubere Luft und ein fahrradfreundliches Berlin

Unter dem Motto »Radverkehr ist abgasfrei!« radelten am 3. Juni rund 90.000 Menschen auf der Fahrradsternfahrt des ADFC Berlin über 19 Routen zum Brandenburger Tor. Sie forderten die Verabschiedung des Mobilitätsgesetzes noch vor der parlamentarischen Sommerpause und eine rasche Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen.

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Radfahren in historischen Schlösseranlagen – ein Balanceakt

Historische Parks und Schlösseranlagen wurden nicht fürs Radfahren geschaffen, weil das Fahrrad zur Zeit ihrer Errichtung noch nicht erfunden war. Gleichzeitig liegen heute viele der Berliner und Brandenburger Anlagen zwischen Wohngebieten oder auf dem Weg zur Arbeit. Radfahrende Anwohner und Berufspendler wollen möglichst schnell zur Arbeit oder nach Hause und beklagen sich oft über schlechte Streckenführungen und fehlende Abstellanlagen. Zu Recht? Magdalena Westkemper vom ADFC Brandenburg sprach darüber mit Frank Kallensee, Pressesprecher der Stiftung preußische Schlösser und Gärten (SPSG).

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PSD HerzFahrt: Zum 5. Mal Radeln für gesunde Kinderherzen

In die Pedale treten für den guten Zweck: Am 26. August feiert das Spendenradeln auf dem Tempelhofer Feld sein fünfjähriges Jubiläum. Erneut spendet die PSD Bank Berlin-Brandenburg Geld für die Forschung für Kinder mit Herzfehlern. Weiterlesen

Stadtradeln bricht Rekorde

Das Berliner Stadtradeln hat dieses Jahr alle Rekorde gebrochen. Drei Wochen lang sind mehrere tausend Berlinerinnen und Berliner beim Stadtradeln aktiv gewesen und haben ein starkes Zeichen für den Radverkehr in der Stadt und ein besseres Klima gesetzt. Weiterlesen