Archiv der Kategorie: Spandau

Spreeuferweg selbst gemacht

Weil die Behörden seit Jahren untätig sind, haben ADFC-Aktive einen Teil des Spreeuferwegs selbst ausgebessert.

Der Zustand des Spreeuferwegs zwischen Charlottenburg und Spandau ist vielerorts eine Katastrophe. Je nach Wett er behindern entweder Matschwüsten oder Pulversand beim Gehen, Joggen und Radfahren. Beides sorgt immer wieder für Stürze. Eigentlich gehört der Abschnitt zum offiziell touristisch ausgewiesenen Spreeradweg von der Quelle bis zur Mündung, doch bis der neu gebaut wird, fühlt sich in den Verwaltungen wieder einmal niemand zuständig. Nachdem Anfragen ans Bezirksamt und das Wasser- und Schifffahrtsamt, auf deren Flächen der Weg liegt, allesamt ohne Erfolg blieben, nahm die ADFCStadtteilgruppe City-West im Dezember die Sache selbst in die Hand. Mit Lastenrädern und Fahrradanhängern transportierte sie fünf Tonnen Spezialsand ans Ufer und besserte die Schlaglöcher aus. »Was bleibt einem anderes übrig, wenn sich sämtliche Verantwortliche für unzuständig erklären? Der Weg soll doch sicher benutzbar sein, bis nach Fertigstellung der Autobahnbrücken, erst dann der Uferweg darunter asphaltiert wird« erklärt Vorstandsmitglied und Charlottenburger Henning Voget. Er macht weiterhin Druck für die Neugestaltung des gesamten Weges.

Wir brauchen den Platz

Mit der Eröffnung des BER muss Tegel schließen. Das ist die Vereinbarung und die Rechtsgrundlage für den BER. Das ist aber auch das Versprechen an die Menschen, die zurzeit in Spandau, Wedding und Pankow in der Einflugschneise leben. Nun wird es wohl einen Volksentscheid geben. Er bedient populistische Elemente und nutzt in erster Linie
der Opposition im Abgeordnetenhaus. ADFC-Landesgeschäftsführer PHILIPP POLL erklärt, warum der ADFC sich gegen den Weiterbetrieb und für die Nachnutzung von Tegel ausspricht.

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Kein Durchkommen am Busknoten Spandau

Bushaltestelle (1)

Zwischen Wartehäuschen und Bushaltestelle bleibt Radfahrern vor dem Rathaus Spandau nur ein Meter Platz, Fußgänger müssen mit 85 Zentimetern vorlieb nehmen. Foto: Christoph Grabka

Spandau – Sich zwischen Fußgängern hindurchschlängeln – das müssen Radfahrer auch am Bahnhof Spandau in Kauf nehmen. Besonders eine Engstelle auf dem Rathausvorplatz in Richtung Falkenseer Platz – zwischen U-Bahn-Aufgang und Bushaltestelle – ist der ADFC-Stadtteil-gruppe ein Dorn im Auge. VON CLAUDIA LIPPERT


„Da muss schnell Abhilfe geschaffen werden“, fordert ihr Sprecher Christoph Grabka, gleichzeitig Sprecher des im Sommer 2014 gegründeten Spandauer FahrRats, in dem neben dem ADFC auch Vertreter des BUND, der Parteien und des Bezirksamtes sitzen. Das Problem: der Unterstand an der Bushaltestelle. Weiterlesen