Archiv der Kategorie: Berliner Bezirke

Ein Bezirk wacht auf

Friedrichshain-Kreuzberg zeigt: Verkehrswende geht. Und er zeigt, wo sie beginnt: In der Verwaltung. Denn wo ein Wille, da ein Radweg.Von Lisa Feitsch.

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Monika Herrmann: „Ich kann nur empfehlen, sich etwas zu trauen!“

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, im radzeit-Interview über die neuen Pop-Up-Radwege im Bezirk und warum Pkw-Parken teurer werden muss. Das Interview führte Lisa Feitsch.

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Abhängig vom Auto

In Marzahn-Hellersdorf dominiert der Autoverkehr, denn Rad-, Fuß- und öffentlicher Nahverkehr wurden bislang vernachlässigt. Eine neue Stadträtin macht Hoffnung, muss sich jedoch noch beweisen.

Auch wenn manch einer in Berlin- Mitte es kaum glauben mag: Marzahn-Hellersdorf hat einiges zu bieten. Zwischen Plattenbausiedlungen und Einfamilienhaus-Idyll finden sich lauschige Baggerseen, Wanderwege, eine historische Mühle und die einzige Seilbahn der Stadt. Doch wer aus der Innenstadt zu einem Besuch mit dem Fahrrad anreist, muss sich auf ein Nahtoderlebnis gefasst machen, noch bevor das Sightseeing losgehen kann.

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VELOBerlin – 10 Jahre Fahrradfestival

Bereits zum zehnten Mal findet das Fahrradfestival VELO vom 18.–19. April 2020 in Berlin statt . Der ADFC Berlin ist Partner der ersten Stunde und auch zum Jubiläum mit von der Partie: mit Infostand, fLott e Berlin, Fahrradregistrierung, Radcheck und geführten Touren.

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»Unsere Straßen sind jetzt schon voll«

Nadja Zivkovic ist seit anderthalb Jahren Stadträtin für Verkehr in Marzahn-Hellersdorf. Im radzeit-Interview spricht sie über die Verwaltung als unattraktiven Arbeitgeber, die schwierige Zusammenarbeit mit der VLB und über die Probleme, die immer mehr Autoverkehr mit sich bringt.

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Spreeuferweg selbst gemacht

Weil die Behörden seit Jahren untätig sind, haben ADFC-Aktive einen Teil des Spreeuferwegs selbst ausgebessert.

Der Zustand des Spreeuferwegs zwischen Charlottenburg und Spandau ist vielerorts eine Katastrophe. Je nach Wett er behindern entweder Matschwüsten oder Pulversand beim Gehen, Joggen und Radfahren. Beides sorgt immer wieder für Stürze. Eigentlich gehört der Abschnitt zum offiziell touristisch ausgewiesenen Spreeradweg von der Quelle bis zur Mündung, doch bis der neu gebaut wird, fühlt sich in den Verwaltungen wieder einmal niemand zuständig. Nachdem Anfragen ans Bezirksamt und das Wasser- und Schifffahrtsamt, auf deren Flächen der Weg liegt, allesamt ohne Erfolg blieben, nahm die ADFCStadtteilgruppe City-West im Dezember die Sache selbst in die Hand. Mit Lastenrädern und Fahrradanhängern transportierte sie fünf Tonnen Spezialsand ans Ufer und besserte die Schlaglöcher aus. »Was bleibt einem anderes übrig, wenn sich sämtliche Verantwortliche für unzuständig erklären? Der Weg soll doch sicher benutzbar sein, bis nach Fertigstellung der Autobahnbrücken, erst dann der Uferweg darunter asphaltiert wird« erklärt Vorstandsmitglied und Charlottenburger Henning Voget. Er macht weiterhin Druck für die Neugestaltung des gesamten Weges.

Zu viel gespart

Christiane Heiß ist seit 2016 als Bezirksstadträtin in Tempelhof-Schöneberg unter anderem für die Verkehrsplanung, Falschparkerkontrollen und Straßenbau verantwortlich. Die diplomierte Landschaftsplanerin war zuvor im Umweltbundesamt und im Bundesumweltministerium tätig. Auf dem Weg zu ihrem Büro im Rathaus Tempelhof erhält man einen Eindruck, wie es im Bezirk steht. Nicht nur Radverkehrsanlagen sind marode und lückenhaft. Das Gebäude am Tempelhofer Damm ist der steingewordene Instandhaltungsstau – verschlissene Böden, Flickwerk überall. Das Interview führte Philipp Poll.

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Zwischen Stückwerk und Hoffnung

Wer in Berlin mit dem Rad unterwegs ist und sich über schlechte oder gar fehlende Radwege ärgert, fragt sich selten, in welchem Bezirk er unterwegs ist. Das aber – so zeigt es die langjährige Erfahrung des ADFC – ist entscheidend. Denn die Berliner Bezirke spielen eine entscheidende Rolle bei der Planung, Sanierung oder Umsetzung von Radverkehrsmaßnahmen. Die radzeit macht deshalb eine Tour durch alle 12 Bezirke und stoppt dieses Mal in Tempelhof-Schöneberg. Von Philipp Poll

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Interview mit Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel: »Das geht nicht über Nacht«

Weniger Durchgangsverkehr in den Kiezen, Parkraumbewirtschaftung, geschützte Radfahrstreifen: Bezirksbürgermeister Martin Hikel will Radfahren in Neukölln sicher und attraktiv machen. Doch Radwege, Fahrradstraßen und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden von vielen Autofahrenden ignoriert. Radfahrende wünschen sich beim Umbau mehr Tempo und Mut. Hikel wirbt um Geduld. Das Gespräch führte Nikolas Linck.

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Die ultimative Prüfung

Ohne die Bezirke gibt es keine Verkehrswende in Berlin. Damit ein neuer Radweg gebaut wird, muss das Bezirksamt aktiv werden und mit der Senatsverwaltung zusammenarbeiten. Die radzeit macht deshalb eine Tour durch alle 12 Bezirke und stoppt dieses Mal in Neukölln. Der quirlige Bezirk ist bunt, jung und voller Radverkehr. Trotzdem ersticken die Kieze in Autolawinen, die Hauptstraßen sind nur etwas für Hartgesottene. Die Politik will das ändern – eine Mammutaufgabe, die Mut erfordert. Von Nikolas Linck.

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Warmes Dankeschön fürs Radfahren

Zum Internationalen Winter Bike to Work Day am 8. Februar bedankte sich der ADFC Berlin bei allen Menschen, die auch im Winter das Fahrrad nicht stehen lassen. Im Park am Gleisdreieck überraschten  ADFC-Aktive Radfahrerinnen und Radfahrer mit Tee, Kaffee und süßen Köstlichkeiten und boten Beratung zum Radfahren im Winter an.

Foto © ADFC Berlin

Bastion gegen das Mobilitätsgesetz

Marode Hochbordradwege, gefährliche Kreuzungen und sechsspurige Straßen, auf denen mit 70 km/h und mehr der Durchgangsverkehr rast: Wer in Reinickendorf Fahrrad fahren will, muss einiges ertragen. CDU und AfD wollen die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes in Berlins 12. Bezirk verhindern. Dennoch steigen viele Menschen aufs Rad – und immer mehr fordern sichere Radwege. Teil 1 der Serie Bezirke unter der Lupe. Von Lara Eckstein.

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Keine halben Sachen: Demo für breiten Radfahrstreifen

 

Für den geplanten Radfahrstreifen auf der Hasenheide in Kreuzberg feierte sich der Senat schon vor Baubeginn. Doch statt zukunftsfähiger Infrastruktur wird ein Streifen geplant, der zu schmal ist zum gegenseitigen Überholen. Der ADFC Berlin organisierte eine Demo vor Ort. Weiterlesen

Platz statt Parken

Zum internationalen Park(ing) Day am 21. September verwandelten erneut Menschen auf der ganzen Welt Autoparkplätze spontan (vorübergehend) in Parks. Auch in Berlin belebten Künstler, Aktivisten und engagierte Anwohner an zahlreichen Orten mit kreativen Aktionen den öffentlichen Raum, der sonst von Autos besetzt wird. Der ADFC Berlin machte mit mehreren Aktionen auf den enormen Flächenverbrauch von Autos aufmerksam. Weiterlesen