Archiv der Kategorie: Berlin

Platz da?! Die „Radmesser“-Erfinder im Interview

1,50 Meter Abstand müssen Autofahrer beim Überholen von Radfahrern halten. Die Realität fühlt sich oft anders an, wenn wir auf dem Sattel sitzen. Eine Gruppe junger Journalisten und Wissenschaftler will es genau wissen. Gemeinsam haben sie einen Sensor entwickelt, der mithilfe einer Smartphone-App den Überholabstand misst. Nikolas Linck hat Hendrik Lehmann und Michael Gegg  vom Team Radmesser zum Interview getroffen. Weiterlesen

Hinter jeder Zahl ein Mensch

Immer wieder machen tödliche Radunfälle Schlagzeilen. Im Verborgenen bleiben dagegen die Schicksale der vielen Menschen, die ihr Leben lang unter den Folgen eines Unfalls zu leiden haben. Beate Flanz hat Radtouren für den ADFC geleitet, bevor sie von einem Lkw überfahren wurde. Ihre Geschichte – nur eine von hunderten jedes Jahr – zeigt das wahre Ausmaß blutiger Unfälle, die sich so oft wiederholen, dass die Gesellschaft sich damit abgefunden hat. Von Nikolas Linck. Weiterlesen

Was bringt das Mobilitätsgesetz ? Teil 2: Radverkehrsteil

Das Berliner Mobilitätsgesetz ist seit Juni in Kraft. Was bedeutet es für Radfahrerinnen und Radfahrer? In einer zweiteiligen Serie fasst die radzeit die wichtigsten Inhalte zusammen. In diesem, zweiten Teil der Serie geht es um den Abschnitt zum Radverkehr. Weiterlesen

Sanierung des Berliner Mauerwegs: Geschichte erfahren

Gerade rechtzeitig zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls will der Berliner Senat den Mauerweg erneuern. Aktive des ADFC haben Mängel und Verbesserungsvorschläge für die 160 Kilometer lange Radroute auf einem Webportal gesammelt – und klare Forderungen zur Erneuerung formuliert. Von Maike Berndt, Fachreferentin für Tourismus beim ADFC Berlin. Weiterlesen

Keine halben Sachen: Demo für breiten Radfahrstreifen

 

Für den geplanten Radfahrstreifen auf der Hasenheide in Kreuzberg feierte sich der Senat schon vor Baubeginn. Doch statt zukunftsfähiger Infrastruktur wird ein Streifen geplant, der zu schmal ist zum gegenseitigen Überholen. Der ADFC Berlin organisierte eine Demo vor Ort. Weiterlesen

Ratgeber: Besser leben ohne Auto

 

Eine autofreie Familie löst selbst in Berlin immer noch Kopfschütteln und ungläubiges Staunen aus. Zu groß scheinen die Hürden, die man ohne eigenes Auto überwinden muss: Einkäufe, Möbeltransport, Regenwetter oder Schienenersatzverkehr.

Dennoch sind autofreie Menschen keine Exoten. Denn ein Viertel aller bundesdeutschen Haushalte, in den Großstädten wie Berlin sogar mehr als 40 Prozent, besitzt kein Auto.

Die Autorinnen und Autoren vom Verein autofrei leben! gehen auf die häufigsten Fragen zum Leben ohne Auto ein, verraten einige Geheimtipps und machen Mut, sich vom eigenen Auto zu trennen. Das Credo: Ein Leben ohne Auto wirkt nicht nur befreiend, sondern macht auch glücklich.

So schlagen sie einen großen Bogen über alternative Fortbewegungsmittel – von den eigenen Füßen über Fahrräder bis hin zur Bahn. Die häufig angeführten Argumente pro Autobesitz –Leben mit Kindern, größere Transporte und Reisen – werden in drei Querschnittskapiteln entkräftet. In »Besser leben ohne Auto» stellen sich auch einige autofreie Menschen vor und berichten von Widrigkeiten und Freuden, Tricks und Strategien ihres autofreien Alltags.

Hier wird mit dem weit verbreiteten Vorurteil aufgeräumt, Autofreiheit sei bestenfalls etwas für leicht verschrobene Junggesellen mit Neigung zu exzessivem Radsport. Das Buch richtet sich an Umsteigewillige und frisch autofreie Menschen, weniger an Experten, denen viele Tipps bekannt und vielleicht auch trivial erscheinen könnten.

autofrei leiben! e. V. (Hrsg.): Besser leben ohne Auto. Oekom Verlag, München 2018. 128 Seiten, 14 Euro. ISBN 978-3-96238-017-5 auch als E-Book erhältlich (10,99€)

Platz statt Parken

Zum internationalen Park(ing) Day am 21. September verwandelten erneut Menschen auf der ganzen Welt Autoparkplätze spontan (vorübergehend) in Parks. Auch in Berlin belebten Künstler, Aktivisten und engagierte Anwohner an zahlreichen Orten mit kreativen Aktionen den öffentlichen Raum, der sonst von Autos besetzt wird. Der ADFC Berlin machte mit mehreren Aktionen auf den enormen Flächenverbrauch von Autos aufmerksam. Weiterlesen

fLotte goes Nigeria: Delegation informiert sich über Lastenradprojekt

Vom 9. bis 15. September hielt sich eine neunköpfige Delegation der Heinrich-Böll-Stiftung aus Nigerias Hauptstadt Lagos in Berlin auf. Sie besuchte Initiativen, Start-Ups und Politikerinnen, die zu Stadtmobilität und Fahrradinfrastruktur arbeiten.

 

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35 Jahre: Der ADFC Berlin feiert Geburtstag

Was vor 35 Jahren im Hinterzimmer eines Fahrradladens begann, ist heute ein Landesverband mit 15.000 Mitgliedern. Pünktlich zu seinem Jubiläum eröffnet der ADFC Berlin seine neuen Räume – und blickt zurück auf eine bewegte Geschichte. Von Philipp Poll und Nikolas Linck.

 

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Berlin erfolgreich mit Bundesratsinitiative für verpflichtende Abbiegeassistenten

Der Bundesrat hat im Juni mit breiter Mehrheit eine Bundesratsinitiative Berlins für die verpflichtende Einführung von Abbiegeassistenzsystemen für Lkw verabschiedet. Der Beschluss fordert die Bundesregierung dazu auf, sich auf europäischer Ebene dafür einzusetzen, dass für Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht Abbiegeassistenzsysteme verpflichtend sind. Weiterlesen

ADFC Kieztouren am 2. September

Der ADFC Berlin lädt alle Menschen in Berlin herzlich ein, ihren Kiez mit dem Fahrrad zu erschließen und neu zu entdecken. Dazu bietet der Verein am 2. September in den Bezirken kostenlose Radtouren an.

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Fahrrad-Filter für Nebenstraßen

In Neukölln macht ein altes Konzept der Verkehrsplanung wieder Schule: Modale Filter sind bauliche Hindernisse, die Kraftfahrzeugen die Durchfahrt in einer Nebenstraße unmöglich machen. So entstehen sichere Radrouten und lebenswerte Kieze. Wird Neukölln damit zum Fahrrad-Vorzeige-Kiez? Von Lara Eckstein.

Blumenkübel als Filter gegen Durchfahrtsverkehr: Diese Idee des Netzwerks Fahrradfreundliches Neukölln wurde vom Bezirksamt aufgegriffen. Noch dieses Jahr soll ein Modaler Filter in der Braunschweiger Straße installiert werden. ©  Netzwerk Fahrradfreundliches Neukölln/Reiners

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Was bringt das Mobilitätsgesetz?

Das Berliner Mobilitätsgesetz ist endlich vom Abgeordnetenhaus beschlossen worden. Was bedeutet es konkret für Radfahrerinnen und Radfahrer? In einer zweiteiligen Serie fasst die radzeit wichtige Inhalte zusammen (Teil 1). Weiterlesen

Wohin mit dem Rad im Mietshaus?

Im Hinterhof sind mal wieder alle Stellplätze belegt, einen Fahrradkeller gibt es nicht und das Rad im Hausflur abzustellen, hat der Vermieter verboten. Häufiger Alltag in Berliner Mietshäusern. Aber wohin dann mit dem Fahrrad? Text und Fotos von Katrin Starke und Claudia Lippert.

So sieht es in vielen Berliner Innenhöfen aus: Die Fahrräder stehen kreuz und quer. Vernünftige Bügel zum Anschließen fehlen, stattdessen gibt es »Felgenkiller«, in denen das Velo nur mit dem Vorderrad fixiert werden kann.

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