Archiv der Kategorie: Lokales

Interview mit Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel: »Das geht nicht über Nacht«

Weniger Durchgangsverkehr in den Kiezen, Parkraumbewirtschaftung, geschützte Radfahrstreifen: Bezirksbürgermeister Martin Hikel will Radfahren in Neukölln sicher und attraktiv machen. Doch Radwege, Fahrradstraßen und Geschwindigkeitsbegrenzungen werden von vielen Autofahrenden ignoriert. Radfahrende wünschen sich beim Umbau mehr Tempo und Mut. Hikel wirbt um Geduld. Das Gespräch führte Nikolas Linck.

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Fahrradklima-Test 2018: Schlechte Noten für Berlin und Brandenburg

Stressig und unsicher, erst recht für Kinder: Berlin ist in den letzten zwei Jahren nicht viel fahrradfreundlicher geworden. Auch in Brandenburg ist die Lage nicht rosig. Dagegen zeigen die Teilnehmerzahlen ein spürbar gestiegenes Interesse für den Radverkehr. Von Philipp Poll.

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Die ultimative Prüfung

Ohne die Bezirke gibt es keine Verkehrswende in Berlin. Damit ein neuer Radweg gebaut wird, muss das Bezirksamt aktiv werden und mit der Senatsverwaltung zusammenarbeiten. Die radzeit macht deshalb eine Tour durch alle 12 Bezirke und stoppt dieses Mal in Neukölln. Der quirlige Bezirk ist bunt, jung und voller Radverkehr. Trotzdem ersticken die Kieze in Autolawinen, die Hauptstraßen sind nur etwas für Hartgesottene. Die Politik will das ändern – eine Mammutaufgabe, die Mut erfordert. Von Nikolas Linck.

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Visionen von Frauen für die Stadt für alle

Warum werden Debatten um Mobilität und Stadtplanung meist von Männern dominiert? Was ändert eine weibliche Perspektive auf Verkehrsplanung? Und wie gelangen wir zu einer Stadt mit weniger Autoverkehr und mehr Lebensqualität für alle? Der ADFC Berlin lud fünf Expertinnen ein, um ihre Visionen einer »Stadt für alle« zu diskutieren. Von Nikolas Linck.

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Interview mit Marianne Weinreich: »Warum fragt ihr nicht einfach eine Frau?«

Marianne Weinreich (46) ist Vorsitzende der Dänischen Fahrrad-Botschaft und seit 20 Jahren international als Beraterin, Managerin und Campaignerin für Radverkehr und nachhaltige Mobilität tätig. Aktuell arbeitet sie für das dänische Unternehmen Ramboll, das in Berlin bald im Auftrag der Stadt Radschnellwege planen wird. Am 28. März nahm sie an der Diskussion »Stadt für alle« des ADFC Berlin als Expertin auf dem Podium teil und sprach in einer Keynote über Frauen im Mobilitätswesen (siehe Artikel „Visionen von Frauen für die Stadt für alle„). Nikolas Linck sprach mit ihr über weibliches Mobilitätsverhalten, Ratschläge für Regine Günther und das Rauchverbot als Vorbild für weniger Autoverkehr.

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Warmes Dankeschön fürs Radfahren

Zum Internationalen Winter Bike to Work Day am 8. Februar bedankte sich der ADFC Berlin bei allen Menschen, die auch im Winter das Fahrrad nicht stehen lassen. Im Park am Gleisdreieck überraschten  ADFC-Aktive Radfahrerinnen und Radfahrer mit Tee, Kaffee und süßen Köstlichkeiten und boten Beratung zum Radfahren im Winter an.

Foto © ADFC Berlin

Bastion gegen das Mobilitätsgesetz

Marode Hochbordradwege, gefährliche Kreuzungen und sechsspurige Straßen, auf denen mit 70 km/h und mehr der Durchgangsverkehr rast: Wer in Reinickendorf Fahrrad fahren will, muss einiges ertragen. CDU und AfD wollen die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes in Berlins 12. Bezirk verhindern. Dennoch steigen viele Menschen aufs Rad – und immer mehr fordern sichere Radwege. Teil 1 der Serie Bezirke unter der Lupe. Von Lara Eckstein.

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Offene Fragen zum Mauerweg

Der Berliner Mauerweg macht ein Stück deutscher Geschichte erlebbar und ist wichtiges Tourismusziel. Trotzdem befinden sich große Teile in miserablem Zustand. Nun will der Senat endlich Abhilfe schaffen. Doch die derzeitige Planung berücksichtigt nicht alle Mängel, die der ADFC in seiner eigenen Prüfung dokumentiert hat. Von Kai-Uwe Thiessenhusen.

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Berlin testet Abbiegen bei Rot

Was anderswo schon reibungslos funktioniert, wird bald auch in Berlin getestet. Im Rahmen eines Pilotversuchs will die Verkehrsverwaltung an fünf Kreuzungen Zusatzschilder mit einem Grünpfeil für Radfahrende anbringen. Dieser erlaubt es, bei Rot rechts abzubiegen – wenn man kurz angehalten hat und niemand gefährdet wird. Das ist in anderen Ländern schon möglich und führte dort nicht zu höheren Unfallzahlen. Der Test eines solchen Konzepts wurde bereits 2016 in der Koalitionsvereinbarung der rot-rot-grünen Landesregierung festgeschrieben. Der Grünpfeil wird an den Kreuzungen Hannah-Arendt-Straße/Ebertstraße, Torstraße/Rosa-Luxemburg-Straße und Schönhauser Allee/Torstraße in Mitte, an der Kreuzung Gürtelstraße/Frankfurter Allee in Lichtenberg sowie an der Kreuzung Bergstraße/Thorwaldsenstraße in Steglitz getestet. In einem Pilotversuch der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wird der Grünpfeil außerdem in neun anderen deutschen Städten getestet.

Bild: © BASt

ADFC Frühjahrs-Checks: Beraterinnen und Berater für Verkehrssicherheit gesucht!

Bei unseren ADFC Frühlings- und Herbst-Checks bieten wir nicht nur kostenlose Verkehrssicherheits-Checks für Licht und Bremsen am Fahrrad, sondern informieren Radfahrende auch über ihre Rechte und Pflichten im Straßenverkehr. Dafür sucht der ADFC Berlin ab sofort Honorarkräfte, die an vier Wochenenden im Frühling und im Herbst im Rahmen der Checks zum Thema Verkehrssicherheit beraten. Die Tätigkeit eignet sich perfekt als Nebenjob für Studierende. In einem Workshop werden von erfahrenen ADFC-Mitarbeitern eingearbeitet. Interessierte melden sich bitte per Mail an lara.eckstein@adfc-berlin.de.

Bild: © ADFC Berlin

Überholabstand: Mut zur Lücke

Sie haben bewiesen, was wir täglich spüren: Viel zu oft werden Radfahrende in Berlin ohne ausreichenden Sicherheitsabstand überholt. Mit einem selbstentwickelten Ultraschallsensor, der den Abstand zu überholenden Autos misst, ließen Redakteure des Berliner Tagesspiegels 100 Menschen zwei Monate durch Berlin radeln. Nebenbei befragten sie 5.000 Radfahrende zu ihrem Sicherheitsgefühl auf der Straße. Die Ergebnisse sind alarmierend. Von Nikolas Linck.

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fLotte Lastenräder: Berlin kommt auf den Geschmack

Vor einem Jahr startete der ADFC Berlin ein Verleihsystem für Freie Lastenräder. Mittlerweile gehören 38 zwei- und dreirädrige Cargobikes zur „fLotte“ – und der Traum einer Stadt voll Freier Lastenräder rückt in greifbare Nähe. Von Nikolas Linck.

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