Archiv der Kategorie: Philipp Poll

Fahrradklima-Test 2018: Schlechte Noten für Berlin und Brandenburg

Stressig und unsicher, erst recht für Kinder: Berlin ist in den letzten zwei Jahren nicht viel fahrradfreundlicher geworden. Auch in Brandenburg ist die Lage nicht rosig. Dagegen zeigen die Teilnehmerzahlen ein spürbar gestiegenes Interesse für den Radverkehr. Von Philipp Poll.

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Mitgliederversammlung 2019

ADFC Landesvorstand wird künftig weiblicher +++ Satzung umfassend novelliert +++ Beate Mücke neue Stellvertretende Landesvorsitzende +++ Einschnitte bei der Haushaltsplanung.
Das waren die Schlaglichter der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 23. März mit über 190 Anwesenden wieder gut besucht im Tempodrom stattfand. Von Philipp Poll.

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35 Jahre: Der ADFC Berlin feiert Geburtstag

Was vor 35 Jahren im Hinterzimmer eines Fahrradladens begann, ist heute ein Landesverband mit 15.000 Mitgliedern. Pünktlich zu seinem Jubiläum eröffnet der ADFC Berlin seine neuen Räume – und blickt zurück auf eine bewegte Geschichte. Von Philipp Poll und Nikolas Linck.

 

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„Wir hinken hinterher“

Als Staatssekretär ist Jens-Holger Kirchner seit Dezember unter Senatorin Regine Günther für Verkehr zuständig. Der Grüne bringt Erfahrung mit: Lange war er Baustadtrat im Bezirk Pankow. Im Radzeit-Interview spricht er über Unfälle, Falschparker, Radverkerhsgesetz und den Umbau zur Fahrradstadt. Weiterlesen

Frische Luft!

Luftreinhaltung, Grenzwerte, Stickoxide – die Worte kommen schon sperrig daher, die Materie selbst ist unsichtbar. Doch in den letzten Wochen gab es spannende neue Entwicklungen im sonst so konservativen Verkehrsbereich: Tempo-30 auf Hauptstraßen wurde eingeklagt, ein Gericht empfiehlt das Verbot von Dieselautos. VON PHILIPP POLL
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Senat will besser parken

Einen Nachteil hat das Fahrrad als Verkehrsmittel mit dem Auto gemein. Wenn es nicht gefahren wird, muss es irgendwo abgestellt werden. Dabei braucht ein Rad viel weniger Platz als ein Kraftfahrzeug, hat aber auch seine eigenen Anforderungen. Der Senat will dem steigenden Bedarf an Fahrradstellplätzen mit einer Strategie Fahrradparken begegnen. Beim Runden Tisch Fahrradparken berät der ADFC den Senat. VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Potsdam parkt richtig

Massen an Fahrrädern und keine freien Fahrradbügel – wer bislang sein Rad am Potsdamer Hauptbahnhof abstellen wollte, hatte es nicht leicht. Vor allem Berliner Einpendler kämpfen mit dem Vandalismus. Ende November eröffnete nun endlich die Radstation – als erste mit ADFC-Qualitätssiegel in den neuen Bundesländern. VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Rechtsab bei Rot

Dürfen Radfahrende bei Rot rechts abbiegen? Natürlich nicht. Oder womöglich bald doch? In Holland ist es Radfahrenden bei besonderer Beschilderung schon seit 1990 erlaubt. In Belgien und Frankreich wurden 2012 nach umfangreichen Untersuchungen entsprechende Schilder eingeführt und in der Schweiz wurde gerade eine Pilotphase in Basel mit positiven Ergebnissen fortgesetzt. VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Graustelle Baustelle

»Berlin ist nicht, Berlin wird immer nur.« Dieser Ausspruch von Ernst Bloch zeigt sich in diesem Jahr wieder einmal besonders zutreffend. Wo man auch hinschaut, Berlin ist eine riesige Baustelle. Und noch immer scheint der fließende Autoverkehr Vorrang vor der Verkehrssicherheit der Radfahrer zu haben. VON PHILIPP POLL Weiterlesen

Neue Wege in Kopenhagen

Kopenhagen wird oft als gutes Beispiel genannt, wenn es um fahrradfreundliche, progressive Stadtentwicklung geht. Und tatsächlich legen in Kopenhagen außergewöhnlich viele Menschen ihre Wege auf dem Rad zurück. Aber woran liegt das eigentlich und kann man Kopenhagen mit Berlin vergleichen? Eine Vor-Ort-Analyse. TEXT UND FOTOS VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Was geht am Ostkreuz?

Friedrichshain – Seit Jahren schon baut die DB das Ostkreuz um und aus. Die Mobilitätsdrehscheibe im Ostteil der Stadt wird dabei um einen Regionalbahnsteig aufgewertet. Künftig werden noch mehr Fahrgäste mit dem Rad zum Ostkreuz kommen. Eine Fahrradstation ist in Planung, doch es wird zu klein gedacht. Von Philipp Poll und Franziska Schneider

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

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Fahrradmitnahme – Mehr geht nicht?

Vorbildlich: Die Doppelstockzüge auf dem RE3 und 5 verfügen jetzt über einen sog. »Fahrradwaggon«, der im Untergeschoss durchgängig  Mehrzweckabteil ist und auf einer Seite keine Klappsitze mehr hat, sodass schon viel Konfliktpotential entfällt. Statt der sperrigen Haltestangen gibt es nun einen Anlehnbügel unter dem Fenster, an dem man das Fahrrad mit Spanngummis ordentlich befestigen kann.  Foto: Burghard Gebauer

Vorbildlich: Die Doppelstockzüge auf dem RE3 und 5 verfügen jetzt über einen sog. »Fahrradwaggon«, der im Untergeschoss durchgängig Mehrzweckabteil ist und auf einer Seite keine Klappsitze mehr hat, sodass schon viel Konfliktpotential entfällt. Statt der sperrigen Haltestangen gibt es nun einen Anlehnbügel unter dem Fenster, an dem man das Fahrrad mit Spanngummis ordentlich befestigen kann. Foto: Burghard Gebauer

Immer mehr Menschen suchen Erholung bei einer Radtour durch die Mark und nutzen sinnvollerweise die Bahn als Zubringer. Doch der Platz reicht nicht. Und bei Streckenvollsperrungen gibt es im Ersatzverkehr keine Fahrradmitnahme. Das kann so nicht bleiben. VON PHILIPP POLL

Sanierungen im Bahnnetz haben etwas mit Zahnarzt-Terminen gemein. Kein Patient legt sich gerne unter den Bohrer, aber am Ende hat man keine Wahl. Es muss gemacht werden. Nur bei der Frage wie, also ob mit oder ohne Narkose, hat man noch einen Entscheidungsspielraum. Die Lösung mit Narkose ist im Sanierungsfall Schiene der Pendelverkehr, der ohne Narkose, das ist der Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV). Was für Fahrgäste, die nur mit normalem Gepäck reisen, lediglich mit Unannehmlichkeiten und Reisezeitverlusten verbunden ist, trifft den Reiseradler außerordentlich. Weiterlesen

Handjerystraße wird Fahrradstraße

2015-01-28 Linienstr Meldung-HandjerystrDie BVV Tempelhof-Schöneberg hat beschlossen, dass die Handjerystraße als Fahrradstraße ausgewiesen werden soll. Mit dem Beschluss wird der bestehende Fahrradstraßenkorridor der Prinzregentenstraße nach Friedenau verlängert. Die Prinzregentenstraße war vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bereits vor fünf Jahren umgewidmet worden. Der ADFC begrüßt die Verlängerung der Strecke. In Berlin werden aber bislang die Potenziale der Fahrradstraßen nur teilweise genutzt. So kann ihre Attraktivität gesteigert werden, wenn sie gegenüber den kreuzenden Nebenstraßen Vorfahrt erhielten. An Kreuzungen mit Hauptverkehrsstraßen müssen radfahrergerechte Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Um zu verhindern, dass die Fahrradstraße vom Kfz-Verkehr als Durchgangsstraße genutzt wird, ist es notwendig, dass der motorisierte Durchgangs- oder Schleichverkehr reduziert wird. Eine Lösung wäre es, Diagonalsperren und Poller in bestimmten Abständen aufzustellen. In Fahrradstraßen darf maximal 30km/h gefahren werden. Da Radfahrende auch nebeneinander fahren dürfen, muss der Autoverkehr ggf. langsamer fahren.