Archiv der Kategorie: 2013

Neue Wege übers Gleisdreieck

Ein Dilemma städtebaulicher Art nimmt 1838 seinen Anfang. Als die Berlin-Potsdamer Eisenbahn den Betrieb aufnimmt und zwei Jahre später die Anhalter Bahn folgt, ist das ein nachhaltiger Impuls für die Entwicklung von Berlin. TEXT UND FOTOS VON PHILIPP POLL

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Auf zu neuen Ufern im Lausitzer Seenland

Hörner, Körper und Schwanz sind knallrot, ein verschwörerisches Lächeln umspielt die Mundwinkel. Hier sitzt der Teufel höchstpersönlich auf dem Fahrrad. Als Tourenlogo markiert er die Niederlausitzer Bergbautour – die längste von unzähligen Radtouren durch eine Region, die gerade dabei ist, ihr Gesicht zu verändern. VON CLAUDIA LIPERT UND KATRIN STARKE (TEXT UND FOTOS) Weiterlesen

Im Dschungel

Neulich haben zwei Exemplare der Gattung Gemeiner Trampel meinen Weg gekreuzt. Ich war gerade auf dem Weg ins Büro, als sie mit ihrem Mercedes in einer Rechtskurve so nah an mir vorüberzogen, dass der Abstand zur Gehsteigkante immer enger wurde, bis ich schließlich scharf abbremsen musste. VON KAI SCHÄCHTELE

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A und O: Der Schulterblick

Verkehrssicherheit ist sein großes Thema. Mit aller Vehemenz kämpft Bernd Zanke (64) dafür, dass die Berliner Straßen für Radfahrende sicherer werden – und auch dafür, dass die Radfahrerinnen und Radfahrer selbst mehr zu ihrer Sicherheit im Straßenverkehr beitragen. Seit 2009 ist er als Stadtteilgruppensprecher im ADFC aktiv, seit 2010 im Landesvorstand. Mit dem engagierten Reinickendorfer sprach CLAUDIA LIPPERT Weiterlesen

Werken und basteln

Kette wechseln, Schaltung oder Bremse einstellen, einen Bowdenzug auswechseln oder ein Tretlager montieren: Wenns ums Reparieren von Fahrrädern geht, dann macht Roman Jaich so schnell keiner was vor. Der 52-Jährige gehört zum Team der ADFC Mitglieder, die ehrenamtlich die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt in der Brunnenstraße betreuen. Seit zehn Jahren ist er dabei – und damit der dienstälteste freiwillige Schrauber. Mit ihm sprach CLAUDIA LIPPERT. Weiterlesen

Die drei Damen vom Laden

Nein, sie sind nicht die drei Damen vom Grill. Sie sind das Team vom ADFC Laden. Den schmeißen sie genauso souverän wie seinerzeit Brigitte Mira und Co. in der Fernseh-Kultserie ihren Imbiss. Sie helfen ihren Kunden bei der Auswahl – und haben immer einen wertvollen Tipp parat. Alle drei sind gelernte Buchhändlerinnen. Doch der Job von Katja John, Mia Bischoff und Rahel Mucke geht weit über die Beratung zur richtigen Radfahrkarte oder passenden Schloss oder Licht. Oft fragen die ADFC Damen auch gleich nach, ob für die Tour alles am Rad ist. TEXT UND FOTO VON CLAUDIA LIPPERT. Weiterlesen

Der ADFC Berlin schreibt Geschichte

Am Ende der grauen 70er ist das Maß voll. Ein Umweltskandal jagt den nächsten: Waldsterben, Dioxinverseuchung und das Damoklesschwert Atomkraftwerk können selbst die Zweifler nicht mehr ignorieren. Die deutschen Städte drohen am Kollaps des Kraftverkehrs und seiner giftigen Abgase zu ersticken. VON PHILIPP POLL UND JOHANNES WENDT. Weiterlesen

Ein Tag ohne Radfahren ist ein verlorener Tag

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Foto: Erik Spiekermann

Seine Gestaltung sieht nicht nur jeder Berliner beinahe täglich im öffentlichen Raum und in den Medien. Für die radzeit sprach Philipp Poll mit dem mehrfach für sein Design ausgezeichneten Typografen Erik Spiekermann.

radzeit: Du bist ein international geachteter Designer für Schriften, Logos und Corporate Design und warst unter anderem für die Stadt Berlin, die Deutsche Bahn, die BVG, aber auch für deutsche Automarken aktiv. Wann wird der deutschen Fahrradbranche ein zeitgemäßes Erscheinungsbild verpasst?
Spiekermann: Wenn es die „deutsche Fahrradbranche“ gäbe. Nötig wäre es, endlich vom Schrauberimage wegzukommen. Radfahren ist ja alles: gesund, praktisch, lifestylig, zeitgemäß, technisch faszinierend und vor allem zukunftsträchtig. Leider gibt es in der Branche einige Lifestyle-Unternehmen, etliche ehrliche Hersteller und einen Haufen Schrauber. Das alles unter eine Marke zusammenzubringen ist schwierig, würde aber allen nützen.

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Potsdam holt auf

Mehr als 50 Millionen Deutsche fahren mehrfach pro Monat Rad, mehr als 30 Millionen gar mehrfach pro Woche. Wie viel Freude das macht, unterscheidet sich jedoch von Region zu Region erheblich. Um herauszufinden, wo es sich am angenehmsten radelt, welche Kommunen sich in die Pedale stemmen und wo man den Anforderungen nicht hinterher kommt, befragte der ADFC bundesweit Radfahrer und solche, die es gerne häufiger wären. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN. Weiterlesen

Durchs Auenland

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Vom öffentlich zugänglichen ehemaligen Grenzturm bei Lenzen hat man die Elbe gut im Blick.

Wiesen in sattem Grün, die weite Landschaft nur ab und an von sanften Hügeln unterbrochen: das Auenland, Heimat der Hobbits. Wer die Verfilmung des Tolkien-Buches im Kino gesehen hat, versteht nur zu gut, dass Frodo Sehnsucht nach dem ach so fernen Auenland hat. Berliner haben es da besser als der kleine Mann mit den behaarten Füßen: Sie brauchen nur gut eine Stunde mit dem Zug bis in die Lenzener Elbtalaue. VON CLAUDIA LIPPERT (TEXT) UND KATRIN STARKE (FOTOS). Weiterlesen

Möbel fürs Velo

Gerade ein paar Monate ist es her, seit Leopold Brötzmann (30) und Sebastian Backhaus (33) das Design-Label „Mikili“ gegründet und die ersten ihrer selbst entwickelten Fahrrad-Möbel verkauft haben. Inzwischen liefert das Neuköllner Start-up die Velo-Halterungen fürs Wohnzimmer schon in 20 europäische Länder, interessieren sich Rad-Freaks zwischen London und Lissabon, Warschau und Paris für die Modelle „Kappo“ und „Tian“. Jetzt überlegen die beiden Freunde, wie sie für ihre trendige „Bicycle-Furniture made in Berlin“ sogar einen weltweiten Versand aufziehen können. VON CLAUDIA LIPPERT, FOTOS: MIKILI / ANNA REHE. Weiterlesen