Fahrraddemonstration über die A100

A100 stoppen – Lebenswertes Berlin für alle!

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren auf dem Rad für die lebenswerte Stadt
© Björn Obmann / BUNDjugend Berlin

Seit Jahrzehnten hinkt der Verkehr beim Klimaschutz hinterher. Statt klimaschäd­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­liche CO2-Emissionen zu sen­­­­­­ken, wird auch in Berlin munter an den nächs­­­­­­ten Ki­­lo­­­­­­­­­­­metern Autobahn gebaut. Mehr Auto­­­­­­bahnkilometer ziehen mehr Kfz-Verkehr an – eine fatale Entwicklung in Zeiten der Klimakrise. Mit 200.000 Euro pro Meter Asphalt ist die A100 das teuerste Autobahnprojekt in Deutschland. Während andere Metropolen wie New York, Seoul oder Paris ihre Stadtautobahnen längst wieder zurückbauen, wächst die A100 in Berlin weiter und weiter – auf Kosten von Wohnungen, Kleingärten und Clubs, die für den Autobahnbau plattgemacht werden sollen. Statt Wege für zu Fuß Gehende und Rad­­­­­­­­­­fahrende ziehen sich mehr und mehr Autopisten durch die Stadt.

Dass die Berliner*innen mit den Radwegen noch nicht zufrieden sind, zeigt der ADFC-Fahrradklima-Test 2020. Gemeinsam mit einem breiten Netzwerk aus Zivilgesellschaft und Clublandschaft fordern wir Berlin auf, jetzt stadtweit in ein klimafreundliches Radnetz zu investieren, statt den Kfz-Verkehr zu fördern. Bereits zwei Mal in diesem Jahr – am Samstag, 10. April und am Pfingstmontag, 24. Mai – haben wir gemeinsam mit anderen Verbänden und Berliner Clubs ein Zeichen gesetzt: Radfahren auf der A100 gegen die A100 – für ein lebenswertes Berlin!

Zu dem breiten Netzwerk gehören neben dem ADFC Berlin: das Aktionsbündnis A100 stoppen!, Changing Cities, Fridays for Future Berlin, Berlin4Future, Parents for Future, Sand im Getriebe Berlin, Ende Gelände Berlin, VCD Nordost, Grüne Jugend Berlin, Extinction Rebellion, Rebel Riders, Interventionistische Linke Berlin, Volksentscheid Berlin autofrei, Powershift, Bündnis Berliner Straßen für alle, BUND Berlin und die Techno-Clubs ://about blank und Else/Renate.

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