Wir waren dabei: PSD HerzFahrt 2017

Dem Regen zum Trotz erradelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der PSD HerzFahrt erneut eine große Spendensumme für das Deutsche Herzzentrum. Die gesammelten 30.000 Euro kommen der Versorgung herzkranker Kinder zugute.

Gemeinsam für den guten Zweck: Das traditionelle Herzfoto wird jedes Jahr größer.

Zum vierten Mal veranstalteten der ADFC Berlin, die PSD Bank Berlin-Brandenburg und der Verein »Berliner helfen« der Berliner Morgenpost das Charity-Event, bei dem die PSD Bank für jede gefahrene Runde drei Euro an das Deutsche Herzzentrum spendet. Wie in
den Jahren zuvor stand erneut eine bunte Mischung aus Radlerinnen und Radlern in den Startlöchern, um in die Pedale zu treten. Auch vom Regen, der pünktlich zum Startschuss einsetzte, ließen sie sich nicht entmutigen. »Jetzt erst recht«, dachten sich viele gut gelaunt und drehten zusammen 7.606 Runden übers Tempelhofer Feld, das entspricht 30.424 km.

Scheckübergabe direkt nach der HerzFahrt.

Spende wird dringend benötigt.

Rund 7.000 Kinder werden jährlich mit einem Herzfehler geboren. In der Kinderkardiologie des Deutschen Herzzentrums werden sie unter anderem mit Ergotherapien
versorgt. Bei vielen bleibt als letzte Möglichkeit nur eine Herztransplantation. Für ein Spenderherz gibt es allerdings lange Wartezeiten. Währenddessen müssen die Kinder oft an ein so genanntes» Kunstherz« an geschlossen werden. Dadurch sind sie in ihrer Bewegung eingeschränkt und müssen stationär überwacht werden. Die speziell geschulten Ergotherapeuten sorgen dafür, dass die Kinder trotzdem im Rahmen ihrer Möglichkeiten gesund bleiben und nicht die Freude am Leben verlieren. Ihre Einsätze werden auch durch den Spendenerlös der PSD HerzFahrt ermöglicht. Neben RBB-Moderatorin Britta Elm, die unermüdlich alle Herzfahrerinnen und Herzfahrer anfeuerte, war auch Gesundheitssenatorin Dilek Kolat zu Gast, die ihre Unterstützung für das Event aussprach.

Rainer Leben (50, l.) hat sich in diesem Jahr familiäre Verstärkung geholt: Sein Bruder Herbert (56, r.) ist extra für die HerzFahrt angereist.

Mitja (rechts) und seine Gruppe der Spastikerhilfe Berlin haben extra für die HerzFahrt ihr Rollfiets, ein Spezialrad für Rollstuhlfahrende, wieder in Schuss gebracht: »Auch Spastiker wollen etwas zur Gesellschaft beitragen und freuen sich riesig, mit jeder Runde drei Euro zu spenden.«

Die 14-jährige Anne (2. v. l.) aus Spandau will mitfahren, bis ihr die Puste ausgeht: »Ich finde die HerzFahrt wichtig, weil auch ich herzkrank werden könnte. Dann würde ich mir auch wünschen, dass andere dafür fahren würden, damit es mir wieder besser geht.«