Schlagwort-Archiv: Radverkehrsanlagen

In der Warschauer Straße gibt es jetzt
Schutzstreifen und Ladezonen – leider häufig zugeparkt. Foto: ADFC Berlin

Warschauer Straße schließt Lücke im Fahrrad-Routennetz

Am 1. September wurde die Warschauer Straße offiziell wiedereröffnet. Damit wird
eine große Lücke im Radroutennetz geschlossen. Leider sind die neuen Schutzstreifen
schmal und werden häufig zugeparkt. Weiterlesen

Auf seinem mit spezieller Messtechnik ausgestatteten E-Bike nimmt Stefan Oertelt den Zustand der Radwege an den brandenburgischen Landesstraßen ins Visier. Foto: Katrin Starke

Der Radwegetester

Auf einem mit Navigationsgerät und spezieller Messtechnik ausgestatteten E-Bike ist Stefan Oertelt (62) seit einigen Wochen in Brandenburg unterwegs. Im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen erfasst der Bauingenieur aus Bayern den Zustand der Radwege an allen märkischen Landesstraßen –  rund 1.000 Kilometer. VON KATRIN STARKE Weiterlesen

Skalitzer Straße bekommt Radspuren

Friedrichshain-Kreuzberg – Die Skalitzer und Gitschiner Straße bekommt eine Radspur. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, anstelle der Parkspuren auf beiden Seiten Schutzstreifen zu markieren. Als Ersatz sollen Kfz-Parkplätze unter dem Hochbahnviadukt der U1 geschaffen werden. Seit 13 Jahren wird geplant, auf diesem Straßenzug Radverkehrsanlagen anzulegen. Da die für die übergeordnete Straße zuständige Verkehrslenkung Berlin (VLB) nie damit begann, ordnete nun der Bezirk die Baumaßnahme an, so Baustadtrat Hans Panhoff. Auf der Skalitzer und Gitschiner Straße ist ein hohes Radfahreraufkommen zu erwarten. Trotzdem soll der Schutzstreifen nur 1,50 m breit sein, ebenso wie in der neu gestalteten Warschauer Straße. Der ADFC kritisiert, dass Schutzstreifen dieser Breite zwar regelkonform sind, Radfahrende sich aber nicht gegenseitig überholen können, ohne in die Fahrspur der Kraftfahrzeuge ausweichen zu müssen.


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Autofrei durch Neukölln, kreuzungsfrei von Frohnau nach Wilhelmsruh oder auf Vorrangrouten durch die Innenstadt. Zum Ideenwettbewerb wurden 15 verschiedene Radschnellrouten beim ADFC Berlin eingereicht. Die Gewinner stehen jetzt fest. VON NIKOLAS LINCK. Weiterlesen

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Der Platz unter dem Hochbahnviadukt der U1 ist staubig, dreckig und zum großen Teil ungenutzt. Warum nicht dort Rad fahren, dachte sich eine Gruppe junger Berliner und entwarf die Idee der Radbahn. Das Team gewann in Windeseile mehr als 10.000 Anhänger auf Facebook und wurde mit dem Bundespreis Ecodesign ausgezeichnet. Nikolas Linck sprach mit Simon Wöhr und Perttu Ratilainen über Grenzen, Möglichkeiten und die Zukunft des Projekts. Weiterlesen

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Berliner Radfahrende wünschen sich schnelle Verbindungen durch ihre Stadt, ohne viele Stopps und abseits von Kraftverkehr. Das zeigt die Begeisterung für gleich mehrere Ideen, die in den letzten Monaten für Aufmerksamkeit sorgten. VON NIKOLAS LINCK.
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Eine Spur sicherer

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Brückenschlag in Mitte

Wollte man als Radfahrer von Moabit in die Rosenthaler Vorstadt, hatte man bislang die Qual der Wahl zwischen Invaliden- oder Reinhardtstraße, also zwischen Pest und Cholera – keine Radverkehrsanlagen, dichter Auto-, Bus- und Lieferverkehr. Das ändert sich mit dem Umbau der Invalidenstraße. Nachdem der Abschnitt Hauptbahnhof – Chausseestraße bereits im Dezember dem Verkehr übergeben wurde, folgt nun am 29. August die Strecke bis zum Nordbahnhof. Weiterlesen

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Foto: ShamrockMedia©Norbert Kesten

Handeln statt Schönreden!

In der Berliner Radverkehrsstrategie sind zahlreiche sinnvolle Maßnahmen zur Radverkehrsförderung enthalten. Bei der Umsetzung hakt es aber an allen Ecken und Enden. Der Ausbau der Radinfrastruktur stockt und im Bestand baut sich ein Instandhaltungsstau auf. Im letzten Jahr verfiel knapp ein Drittel der Haushaltsmittel für den Radverkehr. Der ADFC Berlin hat die Probleme analysiert, Lösungsvorschläge erarbeitet und am 9. Juni seine Umsetzungsstrategie der Presse vorgestellt. Weiterlesen