Schlagwort-Archiv: Radtourismus

Wie auf Schienen

Die Oderbruchbahn ist längst Geschichte. Aber ein komfortabler Radweg folgt ihren Spuren. TEXT UND FOTOS VON STEFAN JACOBS.

S war einmal: Die Buckower Triebwagen stammen von alten Berliner Zügen ab.

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Wird Treptow-Köpenick das neue Radparadies?

Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Treptow-Köpenick, hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Irgendwann einmal soll der Bezirk als ADFC-RadReiseRegion empfohlen werden. Dass es bis zu dieser Auszeichnung ein weiter Weg ist, weiß er. Bis 2020 soll Treptow-Köpenick erst einmal Berlins fahrradfreundlichster Bezirk werden. VON CLAUDIA LIPPERT
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Auf der Spur des Weines

Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. liebte einen edlen Tropfen. Wenn er Gäste ins Schloss Königs Wusterhausen einlud, servierte der „Soldatenkönig“ gern ein gutes Glas Wein – nicht etwa von irgendwelchen süddeutschen Lagen, sondern von märkischen Hängen. Lange war die Tradition des Weinanbaus in der Mark Brandenburg in Vergessenheit geraten, seit einigen Jahren lebt sie wieder auf. KATRIN STARKE und CLAUDIA LIPPERT sind auf den Spuren des Weins geradelt – auf der vom Tourismusverband Dahme-Seen ausgewiesenen Genießertour „Kulinarik und Weinkultur“.   Weiterlesen

Fahrradmitnahme – Mehr geht nicht?

Vorbildlich: Die Doppelstockzüge auf dem RE3 und 5 verfügen jetzt über einen sog. »Fahrradwaggon«, der im Untergeschoss durchgängig  Mehrzweckabteil ist und auf einer Seite keine Klappsitze mehr hat, sodass schon viel Konfliktpotential entfällt. Statt der sperrigen Haltestangen gibt es nun einen Anlehnbügel unter dem Fenster, an dem man das Fahrrad mit Spanngummis ordentlich befestigen kann.  Foto: Burghard Gebauer

Vorbildlich: Die Doppelstockzüge auf dem RE3 und 5 verfügen jetzt über einen sog. »Fahrradwaggon«, der im Untergeschoss durchgängig Mehrzweckabteil ist und auf einer Seite keine Klappsitze mehr hat, sodass schon viel Konfliktpotential entfällt. Statt der sperrigen Haltestangen gibt es nun einen Anlehnbügel unter dem Fenster, an dem man das Fahrrad mit Spanngummis ordentlich befestigen kann. Foto: Burghard Gebauer

Immer mehr Menschen suchen Erholung bei einer Radtour durch die Mark und nutzen sinnvollerweise die Bahn als Zubringer. Doch der Platz reicht nicht. Und bei Streckenvollsperrungen gibt es im Ersatzverkehr keine Fahrradmitnahme. Das kann so nicht bleiben. VON PHILIPP POLL

Sanierungen im Bahnnetz haben etwas mit Zahnarzt-Terminen gemein. Kein Patient legt sich gerne unter den Bohrer, aber am Ende hat man keine Wahl. Es muss gemacht werden. Nur bei der Frage wie, also ob mit oder ohne Narkose, hat man noch einen Entscheidungsspielraum. Die Lösung mit Narkose ist im Sanierungsfall Schiene der Pendelverkehr, der ohne Narkose, das ist der Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV). Was für Fahrgäste, die nur mit normalem Gepäck reisen, lediglich mit Unannehmlichkeiten und Reisezeitverlusten verbunden ist, trifft den Reiseradler außerordentlich. Weiterlesen

Auf zu neuen Ufern im Lausitzer Seenland

Hörner, Körper und Schwanz sind knallrot, ein verschwörerisches Lächeln umspielt die Mundwinkel. Hier sitzt der Teufel höchstpersönlich auf dem Fahrrad. Als Tourenlogo markiert er die Niederlausitzer Bergbautour – die längste von unzähligen Radtouren durch eine Region, die gerade dabei ist, ihr Gesicht zu verändern. VON CLAUDIA LIPERT UND KATRIN STARKE (TEXT UND FOTOS) Weiterlesen