Schlagwort-Archiv: Politik

Zugeparkte Radwege: Die Stadt als Hindernisparcours

Falschparken auf Fahrradstreifen ist in Berlin ein weitverbreitetes Problem, das oft zu gefährlichen Situationen führt. Doch die Polizei und die Ordnungsämter lassen nur selten falschgeparkte Autos abschleppen. Andreas S. belässt es nicht dabei: Er zeigt Falschparker gezielt an und dokumentiert die Verstöße auf Twitter. VON JOSTA VAN BOCKXMEER Weiterlesen

Sichere Alternativroute für Tempelhof und Mariendorf

Zwischen Alt-Tempelhof und Alt-Mariendorf fehlt für Radfahrer eine sichere Nord-Süd-Verbindung. Vorschläge zur Verbesserung des Tempelhofer/Mariendorfer Damms laufen seit mehr als 10 Jahren ins Leere. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Fahrradaktiven hat die ADFC-Stadtteilgruppe jetzt eine vielversprechende Alternativroute erarbeitet. VON STEFAN GAMMELIEN UND DETLEF WENDTLAND
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Skalitzer Straße bekommt Radspuren

Friedrichshain-Kreuzberg – Die Skalitzer und Gitschiner Straße bekommt eine Radspur. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, anstelle der Parkspuren auf beiden Seiten Schutzstreifen zu markieren. Als Ersatz sollen Kfz-Parkplätze unter dem Hochbahnviadukt der U1 geschaffen werden. Seit 13 Jahren wird geplant, auf diesem Straßenzug Radverkehrsanlagen anzulegen. Da die für die übergeordnete Straße zuständige Verkehrslenkung Berlin (VLB) nie damit begann, ordnete nun der Bezirk die Baumaßnahme an, so Baustadtrat Hans Panhoff. Auf der Skalitzer und Gitschiner Straße ist ein hohes Radfahreraufkommen zu erwarten. Trotzdem soll der Schutzstreifen nur 1,50 m breit sein, ebenso wie in der neu gestalteten Warschauer Straße. Der ADFC kritisiert, dass Schutzstreifen dieser Breite zwar regelkonform sind, Radfahrende sich aber nicht gegenseitig überholen können, ohne in die Fahrspur der Kraftfahrzeuge ausweichen zu müssen.


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Zeichen setzen! ADFC-Forderungen 2016

Vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus zeigt der Senat sich einsichtig. Verkehrssenator Geisel räumt ein, dass der Radverkehr vernachlässigt wurde und die Radverkehrsstrategie des Senats zu langsam umgesetzt wird. Was muss nach der Wahl passieren? Der ADFC Berlin hat einen Katalog konkreter Maßnahmen erarbeitet, die nach der Wahl Teil der Koalitionsvereinbarungen sein müssen, damit es wirklich voran geht. Ein kurzer Überblick. VON NIKOLAS LINCK. Weiterlesen

100.000 unterschreiben für Volksentscheid Fahrrad

Für die Initiative Volksentscheid Fahrrad gab es diesen Sommer reichlich Rückenwind. Rund 100.000 gültige Unterschriften reichte sie beim Senat ein, fünf Mal so viele wie erforderlich für einen Antrag auf Volksbegehren. Jetzt gilt es, die Aufmerksamkeit bis nach der Wahl aufrecht zu erhalten. VON NIKOLAS LINCK. Weiterlesen

Berlin hat die Wahl

Vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus im September fühlt der ADFC Berlin der Politik auf den Zahn: Auf Basis persönlicher Gespräche, einer öffentlichen Podiumsdiskussion und schriftlicher Wahlprüfsteine haben wir die Positionen der Parteien zum Radverkehr zusammengetragen und bewertet. VON NIKOLAS LINCK. Weiterlesen

Graustelle Baustelle

»Berlin ist nicht, Berlin wird immer nur.« Dieser Ausspruch von Ernst Bloch zeigt sich in diesem Jahr wieder einmal besonders zutreffend. Wo man auch hinschaut, Berlin ist eine riesige Baustelle. Und noch immer scheint der fließende Autoverkehr Vorrang vor der Verkehrssicherheit der Radfahrer zu haben. VON PHILIPP POLL Weiterlesen

Neue Wege in Kopenhagen

Kopenhagen wird oft als gutes Beispiel genannt, wenn es um fahrradfreundliche, progressive Stadtentwicklung geht. Und tatsächlich legen in Kopenhagen außergewöhnlich viele Menschen ihre Wege auf dem Rad zurück. Aber woran liegt das eigentlich und kann man Kopenhagen mit Berlin vergleichen? Eine Vor-Ort-Analyse. TEXT UND FOTOS VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

BikeXhain: von der autozentrierten zur menschengerechten Stadt

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Foto: Tim Lehmann

Die Stadtteilgruppen des ADFC sind die bezirklichen Vertretungen des Vereins. Durch ihre eigenständige Organisation sorgen sie für Meinungsvielfalt innerhalb des Landesverbands. Die Stadtteilgruppe Friedrichshain-Kreuzberg hat für ihren Bezirk das Leitbild »bikeXhain« erarbeitet. Tim Lehmann, der sich als Stadtplaner seit langem mit urbaner Mobilität beschäftigt, stellt die Vision seiner Stadtteilgruppe vor. Weiterlesen

Sternfahrt mit Sonne

DSCN4022200.000 Teilnehmer zählte die Sternfahrt am 1. Juni 2014 und behauptete sich damit wieder einmal als größte Fahrraddemonstration der Welt – und als klares Zeichen an die Politik. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Dieses Mal ging es für „Freie Radspuren!“ auf 19 Routen in Richtung Großer Stern und Umweltfestival am Brandenburger Tor. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man denken – für wen werden Radspuren schließlich angelegt? Sicher nicht als Parkzonen für Autofahrer und Lieferbereiche für Lkw! Politik, Verwaltung und Polizei belassen es jedoch  auch hier wieder bei einem Schulterzucken. Für die Rechte der wachsenden Zahl von Radfahrern setzte der ADFC mit seiner Sternfahrt deshalb ein starkes Zeichen.

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Finanzblockade

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Alles ist nichts: Berliner Radverkehrspolitik

Obschon der Winter sich längst verabschiedet hat, liegen viele Radverkehrsprojekte in Berlin weiterhin auf Eis. Grund ist die vom Abgeordnetenhaus erlassene „qualifizierte Sperre“ der im Berliner Landeshaushalt eingestellten Mittel für den Radverkehr (die Radzeit berichtete) auf Grund derer viele fertig vorbereitete Radverkehrsprojekte nicht begonnen werden können. Mitte Februar beantragte der Senat endlich die Freigabe der Mittel. Indes wurde auf Wunsch von SPD- und CDU-Fraktion das Thema von der Tagesordnung des Hauptausschusses abgesetzt und auf die übernächste Sitzung vertagt. Gründe für diese weitere Sabotage der hauptstädtischen Radinfrastruktur äußerte man nicht. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

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