Schlagwort-Archiv: Infrastruktur

Entwurf für Radgesetz fertig

Nach der Vorstellung von Mobilitäts- und Radgesetz am 4. August –  Vertreter der Dialog-Runden zur Erarbeitung des Radgesetzes (v.l.n.r.): Horst Wohlfarth von Alm (SenUVK), Tilmann Heuser (BUND Berlin), Imke Steinmeyer (SenUVK), Denis Petri (Volksentscheid Fahrrad), Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz), Melanie Henneberger (Referentin des Verkehrsstaatssekretärs), Frank Masurat (ADFC Berlin), Jens-Holger Kirchner (Verkehrsstaatssekretär).

Am 4. August hat Senatorin Günther den Referentenentwurf für das Berliner Mobilitätsgesetz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der ADFC hat zusammen mit dem Volksentscheid Fahrrad, dem BUND, den Koalitionsfraktionen und der Senatskanzlei den Gesetzesentwurf miterarbeitet. Weiterlesen

Große Pläne für die abgasgeplagte Schöne

Wer sich in Paris aufs Velo schwingt, hat es oft mit schlechten oder fehlenden Radspuren und der Ignoranz anderer Verkehrsteilnehmer zu tun. Der »Plan Velo« soll das bis 2020 ändern und die Metropole zur »Fahrradhauptstadt« machen. TEXT UND FOTOS VON CHRISTOPH WEYMANN.

Pierre Fabre und Anja auf einem »traumhaften« Radweg – Reseau Express Velo (Express-Radnetz) heißt abgekürzt REVe, »Traum«.

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Wie auf Schienen

Die Oderbruchbahn ist längst Geschichte. Aber ein komfortabler Radweg folgt ihren Spuren. TEXT UND FOTOS VON STEFAN JACOBS.

S war einmal: Die Buckower Triebwagen stammen von alten Berliner Zügen ab.

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Wir brauchen den Platz

Mit der Eröffnung des BER muss Tegel schließen. Das ist die Vereinbarung und die Rechtsgrundlage für den BER. Das ist aber auch das Versprechen an die Menschen, die zurzeit in Spandau, Wedding und Pankow in der Einflugschneise leben. Nun wird es wohl einen Volksentscheid geben. Er bedient populistische Elemente und nutzt in erster Linie
der Opposition im Abgeordnetenhaus. ADFC-Landesgeschäftsführer PHILIPP POLL erklärt, warum der ADFC sich gegen den Weiterbetrieb und für die Nachnutzung von Tegel ausspricht.

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Erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Immer mehr Menschen in Berlin nutzen das Fahrrad, um zur Arbeit zu kommen. Leider bieten Büros und Betriebe nicht immer gute Voraussetzungen dafür. Als erstes Unternehmen in Berlin hat die Investitionsbank Berlin (IBB) nun das ADFC-Zertifikat »Fahrradfreundlicher Arbeitgeber« erhalten.

Martin Tolk, Bereichsleiter Verwaltung Investitionsbank Berlin, Sophia-Maria Antonulas, ADFC-Projektleiterin Fahrradfreundlicher Arbeitgeber, Sonja Kardorf, Mitglied des Vorstands der Investitionsbank Berlin, Evan Vosberg, Stellvertretender Landesvorsitzender ADFC Berlin und Michael Bomke, Vorsitzender des Personalrats Investitionsbank Berlin (v.l.n.r.) bei der Übergabe des Zertifikats.

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„Wir hinken hinterher“

Als Staatssekretär ist Jens-Holger Kirchner seit Dezember unter Senatorin Regine Günther für Verkehr zuständig. Der Grüne bringt Erfahrung mit: Lange war er Baustadtrat im Bezirk Pankow. Im Radzeit-Interview spricht er über Unfälle, Falschparker, Radverkerhsgesetz und den Umbau zur Fahrradstadt. Weiterlesen

Themenabend: The Bicycle Era – Rethinking Berlin

Berlin steht vor der Mobilitätswende. Der Radverkehr boomt und soll mehr Platz bekommen. Aber wie sieht eine moderne und sichere Radinfrastruktur aus? Und wie können wir mit Widerständen umgehen? Diesen Fragen ging der ADFC am Freitag, den 17.02.2017 mit  Vorträgen und einer Diskussion im Haus der Nordischen Botschaften nach.  ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork moderierte den Abend. VON NIKOLAS LINCK

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Warschauer Straße schließt Lücke im Fahrrad-Routennetz

Am 1. September wurde die Warschauer Straße offiziell wiedereröffnet. Damit wird
eine große Lücke im Radroutennetz geschlossen. Leider sind die neuen Schutzstreifen
schmal und werden häufig zugeparkt. Weiterlesen

Zugeparkte Radwege: Die Stadt als Hindernisparcours

Falschparken auf Fahrradstreifen ist in Berlin ein weitverbreitetes Problem, das oft zu gefährlichen Situationen führt. Doch die Polizei und die Ordnungsämter lassen nur selten falschgeparkte Autos abschleppen. Andreas S. belässt es nicht dabei: Er zeigt Falschparker gezielt an und dokumentiert die Verstöße auf Twitter. VON JOSTA VAN BOCKXMEER Weiterlesen

Der Radwegetester

Auf einem mit Navigationsgerät und spezieller Messtechnik ausgestatteten E-Bike ist Stefan Oertelt (62) seit einigen Wochen in Brandenburg unterwegs. Im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen erfasst der Bauingenieur aus Bayern den Zustand der Radwege an allen märkischen Landesstraßen –  rund 1.000 Kilometer. VON KATRIN STARKE Weiterlesen

Skalitzer Straße bekommt Radspuren

Friedrichshain-Kreuzberg – Die Skalitzer und Gitschiner Straße bekommt eine Radspur. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, anstelle der Parkspuren auf beiden Seiten Schutzstreifen zu markieren. Als Ersatz sollen Kfz-Parkplätze unter dem Hochbahnviadukt der U1 geschaffen werden. Seit 13 Jahren wird geplant, auf diesem Straßenzug Radverkehrsanlagen anzulegen. Da die für die übergeordnete Straße zuständige Verkehrslenkung Berlin (VLB) nie damit begann, ordnete nun der Bezirk die Baumaßnahme an, so Baustadtrat Hans Panhoff. Auf der Skalitzer und Gitschiner Straße ist ein hohes Radfahreraufkommen zu erwarten. Trotzdem soll der Schutzstreifen nur 1,50 m breit sein, ebenso wie in der neu gestalteten Warschauer Straße. Der ADFC kritisiert, dass Schutzstreifen dieser Breite zwar regelkonform sind, Radfahrende sich aber nicht gegenseitig überholen können, ohne in die Fahrspur der Kraftfahrzeuge ausweichen zu müssen.


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Radfahren mit Fontane – ein Ausflug nach Neuruppin

Mit Sympathie, Geduld und Argumenten überzeugt Jan Juraschek einen nach dem anderen in Neuruppin von Verbesserungen im Radverkehr. Manchmal brauchen kleine Veränderungen ihre Zeit. Doch das hält ihn nicht ab, sich weiter für Optimierungen einzusetzen.TEXT UND FOTO: JULIA LÖVENICH

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