Schlagwort-Archiv: Forderungen

Brandenburger Radverkehrsstrategie – ein Anfang mit Luft nach oben

© Ronald Leben

»Die Radverkehrsinfrastruktur erweitern, erhalten und modernisieren.« Das ist das oberste Ziel der Brandenburger Radverkehrsstrategie 2030. Die Grünen und der Städte- und Gemeindebund kritisieren, dass dafür erheblich mehr Geld zur Verfügung gestellt werden müsse. Der ADFC Brandenburg vermisst konkrete Ziele und möchte bei der Umsetzung einbezogen werden. Von Katrin Starke. Weiterlesen

Friedrichshain-Kreuzberg beschließt Radverkehrsplan

© ADFC Berlin

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat im Dezember 2017 beschlossen, in den nächsten Jahren umfangreiche Radverkehrsmaßnahmen umzusetzen. Das bedeutet – zumindest auf dem Papier – eine Trendwende: Bislang wurden wichtige Projekte, welche die BVV bereits beschlossen hatte, vom Bezirksamt nicht umgesetzt. Von
Nikolas Linck. Weiterlesen

Öfter, schöner, weiter: Die Kehrseite des Autopilots

Die Entwicklung autonom fahrender Autos schreitet immer weiter voran. Was bedeutetdas für unser Städte und den Fuß und Radverkehr? Mit dieser Frage beschäftigt sich die radzeit in einer zweiteiligen Serie. In diesem zweiten Teil stehen die Risiken im Fokus. Nicht nur Sicherheitsaspekte und Datenschutz geben Kritikern zu denken. Der Wandel zum autonomen Fahren könnte zu einer nie dagewesenen Dominanz des Autoverkehrs führen. Von Nikolas Linck.

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ADFC City-West demonstriert für Radfahrer und Fußgänger

Charlottenburg – »Vom Ku’Damm zum Schloss – sicher per Rad?« forderten 60 Aktive des ADFC Berlin am 18.09.2017 mit einer Fahrraddemonstration in Charlottenburg.

Es könnte so einfach sein: ADFC-Aktive legen in Charlottenburg einen Zebrastreifen auf die Straße © ADFC Berlin

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Die Minibar als Schlüssel zur Verkehrswende

Noch klingen autonom fahrende Autos wie Zukunftsmusik, doch früher oder später könnten sie auch auf Berlins Straßen zum Alltag gehören.

Vision vom selbstfahrenden Auto © xoio GmbH & ium-Institut für Urbane Mobilität

Die radzeit beschäftigt sich deshalb in einer zweiteiligen Serie mit den möglichen Folgen des autonomen Fahrens für Städte und Radfahrende: Welche Chancen gibt es – und welche Risiken? Mit dem ADFC-Mobilitätsreferenten Tim Lehmann kommt in dieser Ausgabe ein Fahrradaktivist zu Wort, der eine positive Vision zu selbstfahrenden Autos entwickelt hat. Dieses Interview führte Nikolas Linck.

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Entwurf für Radgesetz fertig

Nach der Vorstellung von Mobilitäts- und Radgesetz am 4. August –  Vertreter der Dialog-Runden zur Erarbeitung des Radgesetzes (v.l.n.r.): Horst Wohlfarth von Alm (SenUVK), Tilmann Heuser (BUND Berlin), Imke Steinmeyer (SenUVK), Denis Petri (Volksentscheid Fahrrad), Regine Günther (Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz), Melanie Henneberger (Referentin des Verkehrsstaatssekretärs), Frank Masurat (ADFC Berlin), Jens-Holger Kirchner (Verkehrsstaatssekretär).

Am 4. August hat Senatorin Günther den Referentenentwurf für das Berliner Mobilitätsgesetz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der ADFC hat zusammen mit dem Volksentscheid Fahrrad, dem BUND, den Koalitionsfraktionen und der Senatskanzlei den Gesetzesentwurf miterarbeitet. Weiterlesen

Große Pläne für die abgasgeplagte Schöne

Wer sich in Paris aufs Velo schwingt, hat es oft mit schlechten oder fehlenden Radspuren und der Ignoranz anderer Verkehrsteilnehmer zu tun. Der »Plan Velo« soll das bis 2020 ändern und die Metropole zur »Fahrradhauptstadt« machen. TEXT UND FOTOS VON CHRISTOPH WEYMANN.

Pierre Fabre und Anja auf einem »traumhaften« Radweg – Reseau Express Velo (Express-Radnetz) heißt abgekürzt REVe, »Traum«.

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»Die Politik ist am Zug«

Lkw sind die Hauptverursacher von tödlichen Radunfällen. Wie können diese Unfälle verhindert werden? NIKOLAS LINCK hat beim Unfallforscher Siegfried Brockmann nachgefragt.

Siegfried Brockmann leitet seit 11 Jahren die Unfallforschung der Versicherer (UDV)

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Warschauer Straße schließt Lücke im Fahrrad-Routennetz

Am 1. September wurde die Warschauer Straße offiziell wiedereröffnet. Damit wird
eine große Lücke im Radroutennetz geschlossen. Leider sind die neuen Schutzstreifen
schmal und werden häufig zugeparkt. Weiterlesen

Zugeparkte Radwege: Die Stadt als Hindernisparcours

Falschparken auf Fahrradstreifen ist in Berlin ein weitverbreitetes Problem, das oft zu gefährlichen Situationen führt. Doch die Polizei und die Ordnungsämter lassen nur selten falschgeparkte Autos abschleppen. Andreas S. belässt es nicht dabei: Er zeigt Falschparker gezielt an und dokumentiert die Verstöße auf Twitter. VON JOSTA VAN BOCKXMEER Weiterlesen

Neue S-Bahn: Fahrradmitnahme wird schwieriger

VON CARSTEN SCHULZ

S-Bahn-Mehrzweckabteil. Foto: S-Bahn Berlin

Die DB hat ein neues Modell der S-Bahn-Züge vorgestellt, die ab 2021 zum Einsatz kommen soll. Der ADFC konnte es vorab testen. Fazit: Leider sind deutliche Verschlechterung für Radfahrende zu erwarten. In jedem Wagen gibt es ein Mehrzweckabteil. Dort sind Klappsitze angebracht, obwohl dadurch Konflikte zwischen den Reisenden absehbar sind. Denn ist ein Sitz besetzt, stehen drei Räder im Türbereich. Dort wird es enger als in den aktuell verwendeten Wagen: Wegen zwei Stangen lässt sich das Rad schwerer umplatzieren. Ein starker Umweltverbund als Alternative zum PKW muss auch die Mitnahme von Rädern im ÖPNV ermöglichen. Um eine hohe Zahl von Sitzplätzen anzubieten, werden Sitz- und Radplätze doppelt gezählt, obwohl sie nicht zusammen genutzt werden. Die Aktion „Rad im Regio“ macht es vor: Radstellplätze ohne Sitze schaffen Klarheit und vermeiden Konflikte. Der ADFC fordert daher, in den mittleren Mehrzweckabteilen der S-Bahn einseitig keine Klappsitze einzubauen. Die radzeit wird weiter berichten.