Ride with a Smile

Ride with a SMILE: Warten an Haltestellen

Mehr Autos, mehr Fahrräder, mehr Fußgänger. Berlin wächst, und mit der Stadt auch ihr
Verkehr. Doch egal, wie und wohin wir unterwegs sind – eigentlich wollen wir alle nur sicher
ankommen, und zwar am liebsten mit einem Lächeln auf den Lippen. Deshalb gibt es ab jetzt in jeder radzeit einen Tipp für mehr Sicherheit, Rücksicht und Nettigkeit im Berliner Verkehrsdschungel.

Ride with a SmileOft verlaufen Radwege an Bushaltestellen zwischen Wartehäuschen und Fahrbahn.
Das hat zur Folge, dass beim Ein- und Aussteigen unweigerlich Fußgänger den Radweg queren. Radfahrende sind es gewohnt, auf dem Radweg Vorrecht zu haben und setzen oft bei gleicher Geschwindigkeit ihren Weg fort. Was viele nicht wissen: Die Fußgänger genießen in dieser Situation ein Sonderecht gemäß § 20 Abs. 2 StVO: »Wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen, darf rechts nur mit Schrittgeschwindigkeit und nur in einem solchen Abstand vorbeigefahren werden, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Sie dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss, wer ein Fahrzeug führt, warten.« Auch wenn kein Bus und keine Tram in Sicht sind, lohnt es sich, an Haltestellen besonders achtsam zu sein. Oft müssen Wartende den Radweg überqueren, um den Fahrplan zu lesen. Hinzu kommen Gäste, die in Berlin mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und aus ihrer Heimat vielleicht nicht die notwendige Sensibilität für Radwege mitbringen.