Radschnellverbindungen: Erste Routen werden geprüft

Mehr als ein Jahr ist es her, dass der ADFC mit seinem Ideenwettbewerb „Deine Radschnellroute“ nach möglichen Radschnellverbindungen für Berlin suchte. Inzwischen hat die Senatsverwaltung die erste Potenzialanalyse abgeschlossen und zwölf geeignete Strecken identifiziert, darunter auch die Gewinner des ADFC-Wettbewerbs. Im nächsten Schritt wird für jede Route eine detaillierte Machbarkeitsuntersuchung angefertigt. Sie ermitteln die notwendigen Maßnahmen und Kosten und sind Grundlage für die weitere Planung. Beginnen will der Senat noch in diesem Jahr mit der „Y-Trasse“ (Nummer 1 auf der Karte).

Radschnellverbindungen sollen zügiges und möglichst kreuzungsfreies Radeln über größere Distanzen ermöglichen. Die Nummerierung gibt an, in welcher Reihenfolge die acht Routen ab sofort in Machbarkeitsstudien geprüft werden. © SenUVK Berlin

Sie fasst drei der zwölf ermittelten Routen zusammen und führt von Kreuzberg über Neukölln nach Adlershof. Hierfür ist unter anderem der Bau einer Fuß- und Radverkehrsbrücke über den Britzer Zweigkanal notwendig. Nach Abschluss der positiven Machbarkeitsuntersuchung soll die neu gegründete Infra-Velo GmbH mit der Planung und Umsetzung der »Y-Trasse« beauftragt werden. Die Vergabe der weiteren Machbarkeitsuntersuchungen wird nach Aussage der Senatsverwaltung ebenso noch in diesem Jahr vorbereitet.