Kategorie-Archiv: Umwelt

Wir brauchen den Platz

Mit der Eröffnung des BER muss Tegel schließen. Das ist die Vereinbarung und die Rechtsgrundlage für den BER. Das ist aber auch das Versprechen an die Menschen, die zurzeit in Spandau, Wedding und Pankow in der Einflugschneise leben. Nun wird es wohl einen Volksentscheid geben. Er bedient populistische Elemente und nutzt in erster Linie
der Opposition im Abgeordnetenhaus. ADFC-Landesgeschäftsführer PHILIPP POLL erklärt, warum der ADFC sich gegen den Weiterbetrieb und für die Nachnutzung von Tegel ausspricht.

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Erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Immer mehr Menschen in Berlin nutzen das Fahrrad, um zur Arbeit zu kommen. Leider bieten Büros und Betriebe nicht immer gute Voraussetzungen dafür. Als erstes Unternehmen in Berlin hat die Investitionsbank Berlin (IBB) nun das ADFC-Zertifikat »Fahrradfreundlicher Arbeitgeber« erhalten.

Martin Tolk, Bereichsleiter Verwaltung Investitionsbank Berlin, Sophia-Maria Antonulas, ADFC-Projektleiterin Fahrradfreundlicher Arbeitgeber, Sonja Kardorf, Mitglied des Vorstands der Investitionsbank Berlin, Evan Vosberg, Stellvertretender Landesvorsitzender ADFC Berlin und Michael Bomke, Vorsitzender des Personalrats Investitionsbank Berlin (v.l.n.r.) bei der Übergabe des Zertifikats.

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Gemeinsam entlang der „Riviera“

Das Bezirksamt von Friedrichshain-Kreuzberg möchte den Uferweg am Fraenkelufer sanieren und dabei mehr Platz für Rdfahrer und Fußgänger schaffen. Doch es gibt Widerstand aus der Anwohnerschaft. VON CLAUDIA LIPPERT

RadzeitFraenkelufer 01-15  016 Der Weg am Nordufer des Landwehrkanals heute: unbefestigt, von Schlaglöchern übersät. Querparkende Autos ragen mit ihrem heck oft in den Weg hinein. Foto: Katrin Starke Weiterlesen

Seit 25 Jahren „immer an der Wand lang“

Grenzwegmarkierung Checkpoint

ADFC-Aktive pinseln am Checkpoint Charlie Fahrradpiktogramme auf die Fahrbahn Foto: Axel von Blomberg

Am 9. November 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Zeit für einen Rückblick aus der Radfahrer-Perspektive. VON PHILIPP POLL

Seit seiner Gründung 1983 kümmert sich der ADFC Berlin vorrangig um die Themen Verkehrssicherheit, die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und die Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber in den Anfangsjahren bestimmt auch der Fahrrad-Transit nach „Westdeutschland“ und die Einreise in die DDR per Fahrrad die Arbeit des Berliner ADFC. Seit dem Viermächteabkommen 1971 können West-Berliner mit dem Auto oder der Bahn nach Ost-Berlin einreisen oder ins Umland hinausfahren. Weiterlesen

Ein Tag ohne Radfahren ist ein verlorener Tag

erik_selbst_leica

Foto: Erik Spiekermann

Seine Gestaltung sieht nicht nur jeder Berliner beinahe täglich im öffentlichen Raum und in den Medien. Für die radzeit sprach Philipp Poll mit dem mehrfach für sein Design ausgezeichneten Typografen Erik Spiekermann.

radzeit: Du bist ein international geachteter Designer für Schriften, Logos und Corporate Design und warst unter anderem für die Stadt Berlin, die Deutsche Bahn, die BVG, aber auch für deutsche Automarken aktiv. Wann wird der deutschen Fahrradbranche ein zeitgemäßes Erscheinungsbild verpasst?
Spiekermann: Wenn es die „deutsche Fahrradbranche“ gäbe. Nötig wäre es, endlich vom Schrauberimage wegzukommen. Radfahren ist ja alles: gesund, praktisch, lifestylig, zeitgemäß, technisch faszinierend und vor allem zukunftsträchtig. Leider gibt es in der Branche einige Lifestyle-Unternehmen, etliche ehrliche Hersteller und einen Haufen Schrauber. Das alles unter eine Marke zusammenzubringen ist schwierig, würde aber allen nützen.

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