Kategorie-Archiv: Meldungen

ADFC City-West demonstriert für Radfahrer und Fußgänger

Charlottenburg – »Vom Ku’Damm zum Schloss – sicher per Rad?« forderten 60 Aktive des ADFC Berlin am 18.09.2017 mit einer Fahrraddemonstration in Charlottenburg.

Es könnte so einfach sein: ADFC-Aktive legen in Charlottenburg einen Zebrastreifen auf die Straße © ADFC Berlin

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Radschnellverbindungen: Erste Routen werden geprüft

Mehr als ein Jahr ist es her, dass der ADFC mit seinem Ideenwettbewerb „Deine Radschnellroute“ nach möglichen Radschnellverbindungen für Berlin suchte. Inzwischen hat die Senatsverwaltung die erste Potenzialanalyse abgeschlossen und zwölf geeignete Strecken identifiziert, darunter auch die Gewinner des ADFC-Wettbewerbs. Weiterlesen

Berlin plant erste geschützte Radstreifen

In mehreren Bezirken sollen baulich getrennte Radstreifen angelegt werden.
Konkret werden die Pläne bislang nur in Neukölln.

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Bessere Luft dank Radverkehr

In der Potsdamer Zeppelinstraße gibt es plötzlich beidseitig Platz für den Radverkehr.  Grund dafür ist ein Verkehrsversuch, der die Schadstoffbelastung der Luft senken soll. Von Annette Kretschmann

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ADFC-Kreisfahrt: Radgesetz statt Rumdieseln!

© Norbert Kesten

Am Samstag, den 16. September haben an der 17. ADFC Kreisfahrt mehr als 1.000 Radfahrende teilgenommen. Eine Woche vor der Bundestagswahl demonstrierte der ADFC gegen den Abgasbetrug der Autohersteller und eine Politik, die dabei zuschaut statt zu handeln.

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Park(ing) Day: Protest gegen verfehlte Flächenverteilung

Auch in diesem Jahr haben am 15. September wieder zahlreiche Initiativen weltweit den ParkingDay bereichert. Der ADFC war mit mehreren Aktionen auch in den Kiezen aktiv.

Spannender als jedes Auto: Bei einem der ADFC-Parks konnten per Pedaltritt Postkarten gedruckt werden – inklusive musikalischer Untermalung. © ADFC Berlin

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Erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet

Immer mehr Menschen in Berlin nutzen das Fahrrad, um zur Arbeit zu kommen. Leider bieten Büros und Betriebe nicht immer gute Voraussetzungen dafür. Als erstes Unternehmen in Berlin hat die Investitionsbank Berlin (IBB) nun das ADFC-Zertifikat »Fahrradfreundlicher Arbeitgeber« erhalten.

Martin Tolk, Bereichsleiter Verwaltung Investitionsbank Berlin, Sophia-Maria Antonulas, ADFC-Projektleiterin Fahrradfreundlicher Arbeitgeber, Sonja Kardorf, Mitglied des Vorstands der Investitionsbank Berlin, Evan Vosberg, Stellvertretender Landesvorsitzender ADFC Berlin und Michael Bomke, Vorsitzender des Personalrats Investitionsbank Berlin (v.l.n.r.) bei der Übergabe des Zertifikats.

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Skalitzer Straße bekommt Radspuren

Friedrichshain-Kreuzberg – Die Skalitzer und Gitschiner Straße bekommt eine Radspur. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, anstelle der Parkspuren auf beiden Seiten Schutzstreifen zu markieren. Als Ersatz sollen Kfz-Parkplätze unter dem Hochbahnviadukt der U1 geschaffen werden. Seit 13 Jahren wird geplant, auf diesem Straßenzug Radverkehrsanlagen anzulegen. Da die für die übergeordnete Straße zuständige Verkehrslenkung Berlin (VLB) nie damit begann, ordnete nun der Bezirk die Baumaßnahme an, so Baustadtrat Hans Panhoff. Auf der Skalitzer und Gitschiner Straße ist ein hohes Radfahreraufkommen zu erwarten. Trotzdem soll der Schutzstreifen nur 1,50 m breit sein, ebenso wie in der neu gestalteten Warschauer Straße. Der ADFC kritisiert, dass Schutzstreifen dieser Breite zwar regelkonform sind, Radfahrende sich aber nicht gegenseitig überholen können, ohne in die Fahrspur der Kraftfahrzeuge ausweichen zu müssen.


weitere Artikel:

Neue S-Bahn: Fahrradmitnahme wird schwieriger

VON CARSTEN SCHULZ

S-Bahn-Mehrzweckabteil. Foto: S-Bahn Berlin

Die DB hat ein neues Modell der S-Bahn-Züge vorgestellt, die ab 2021 zum Einsatz kommen soll. Der ADFC konnte es vorab testen. Fazit: Leider sind deutliche Verschlechterung für Radfahrende zu erwarten. In jedem Wagen gibt es ein Mehrzweckabteil. Dort sind Klappsitze angebracht, obwohl dadurch Konflikte zwischen den Reisenden absehbar sind. Denn ist ein Sitz besetzt, stehen drei Räder im Türbereich. Dort wird es enger als in den aktuell verwendeten Wagen: Wegen zwei Stangen lässt sich das Rad schwerer umplatzieren. Ein starker Umweltverbund als Alternative zum PKW muss auch die Mitnahme von Rädern im ÖPNV ermöglichen. Um eine hohe Zahl von Sitzplätzen anzubieten, werden Sitz- und Radplätze doppelt gezählt, obwohl sie nicht zusammen genutzt werden. Die Aktion „Rad im Regio“ macht es vor: Radstellplätze ohne Sitze schaffen Klarheit und vermeiden Konflikte. Der ADFC fordert daher, in den mittleren Mehrzweckabteilen der S-Bahn einseitig keine Klappsitze einzubauen. Die radzeit wird weiter berichten.

»Berlin nimmt Rücksicht«

Am 29.04.2015 gab Verkehrssenator Geisel den Startschuss für das vierte Jahr der Kampagne »Berlin nimmt Rücksicht«. Mit der BVG, der Kfz-Direktversicherung Direkt Line und dem Carsharing Anbieter Drive Now hat der Senat weitere Sponsoren für die Verkehrssicherheitskampagne gewonnen, so dass 2015 für Werbeaktionen insgesamt 150.000 € zur Verfügung stehen. Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel: »Die Kampagne zur gegenseitigen Rücksichtnahme ist eine Maßnahme aus der Radverkehrsstrategie und die Zunahme von Sponsoren und Kooperationspartnern verdeutlicht:
Rücksichtnahme, ein faires Miteinander im Straßenverkehr ist wichtig und dafür setzen sich immer mehr Akteure ein.«

Fahrräder für Flüchtlinge

Mitte – Seit kurzem kümmert sich eine Fahrradgruppe ehrenamtlich um Flüchtlinge, die in einer Übergangsunterbringung in der Großen Hamburger Straße aufgenommen werden. Der ADFC Berlin hat beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen. In der ADFC-Selbsthilfewerkstatt können Flüchtlinge unter Anleitung von Ehrenamtlichen lernen, wie man ein Fahrrad repariert und im Großstadtverkehr sicher fährt. Außerdem sammeln wir Fahrradspenden für die Flüchtlinge.

Wenn bei Ihnen noch ein fahrbereites Fahrrad im Keller steht, das Sie nicht mehr nutzen, können Sie es gerne als Sachspende in der Brunnenstr. 28 abgeben (Bitte keine Schrotträder!). Mit Hilfe von Geldspenden kann der ADFC Ersatzteile und Fahrradschlösser kaufen:

IBAN: DE52 1005 0000 0190 3716 09

Verwendungszweck:
»Spende Flüchtlinge«

Zählstellen für den Radverkehr

Berlin – Zum ersten Mal sollen Radfahrer in Berlin unterjährig und systematisch gezählt werden. Dafür hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 26 Zählapparate geordert, meldete Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler Mitte April. Diese werden an 17 Standorten verteilt über die Bezirke eingebaut. Anlagen und Einbau sollen rund 88.000 € kosten. Nach dem Diebstahl einer Pilotanlage in Spandau hat sich die Verwaltung für eine Zählung per Induktionsschleifen im Boden entschieden. Das Land Brandenburg hatte bereits im Jahr 2009 vor allem an touristischen Radwegen 63 Zählstellen eingerichtet.