Kategorie-Archiv: Freizeit

Völlig losgelöst von der Erde

BMX-Fahren hat in Berlin eine Adresse: den Mellowpark an der Wuhlheide. Für alle, die mit ihrem Rad nicht nur mal durch die Halfpipe auf ihrem Schulhof fahren wollen, ist das 66.000 Quadratmeter große Areal in Oberschöneweide ein Muss. VON KATRIN STARKE UND CLAUDIA LIPPERT. Weiterlesen

Mit dem Rad auf der Schiene

Per Pedalkraft durch den Fläming? Kein Problem, Radwege gibt’s in der Region südlich von Berlin reichlich. Aber auf Schienen in die Pedale treten? Auch das ist möglich – auf der Bahntrasse zwischen Zossen und Jänickendorf. Züge verkehren hier seit Jahren nicht mehr. Aber Draisinen. Ob sich das »Radeln« auf so einem Gefährt wie Radfahren anfühlt? KATRIN STARKE und CLAUDIA LIPPERT wollten es wissen. Weiterlesen

Kita-Kids auf dem BMX-Parcours

Dominic (6) schwingt sein Bein über den Sattel. Für Sekunden balanciert er im Stand, beide Füße auf den Pedalen, dann fegt er über die Sandbahn. »Das Fahren auf einem BMX-Rad verlangt Körperbeherrschung«, weiß Erzieher Ronny Kurch-Piehl. Er hat das BMX-Projekt an der Kita Birkenstein in der Gemeinde Hoppegarten östlich von Berlin etabliert. TEXT UND FOTO: KATRIN STARKE

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Radeln trotz Sehbehinderung?

Walter Hahn leidet unter altersbedingter Makuladegeneration, kurz AMD. Vor zehn Jahren wurde die Augenkrankheit bei ihm diagnostiziert, inzwischen ist der 77-Jährige hochgradig sehbehindert. Und doch scheut er davor zurück, sein geliebtes Diamant-Fahrrad zu verkaufen. Hahn gibt die Hoffnung nicht auf, vielleicht doch noch mal in die Pedalen treten zu können. Von CLAUDIA LIPPERT Weiterlesen

Mobil mit Kind und Kegel

Das Lastenrad hat die Variante Fahrrad plus Hänger abgelöst: Wenn es darum geht, mit dem Nachwuchs auf dem Fahrrad mobil zu sein, wollen die Berliner ihre Kinder nicht länger hinter sich herziehen. So manches Lastenrad lässt sich zudem in einen Kinderwagen verwandeln. Von CLAUDIA LIPPERT (Text) und KATRIN STARKE (Fotos) Weiterlesen

Ostsee, gleich gegenüber

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Nahe am Wasser gebaut: Åhus hat im Sommer dreimal so viele Einwohner wie sonst – der Ostsee sei dank. zu essen gibt‘s hier vor allem Räucherfisch, und das lokale Getränk ist Absolut Vodka.

In Südschweden beginnt der Radelurlaub direkt am Fährhafen. VON STEFAN JACOBS

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Seit 25 Jahren „immer an der Wand lang“

Grenzwegmarkierung Checkpoint

ADFC-Aktive pinseln am Checkpoint Charlie Fahrradpiktogramme auf die Fahrbahn Foto: Axel von Blomberg

Am 9. November 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Zeit für einen Rückblick aus der Radfahrer-Perspektive. VON PHILIPP POLL

Seit seiner Gründung 1983 kümmert sich der ADFC Berlin vorrangig um die Themen Verkehrssicherheit, die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und die Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber in den Anfangsjahren bestimmt auch der Fahrrad-Transit nach „Westdeutschland“ und die Einreise in die DDR per Fahrrad die Arbeit des Berliner ADFC. Seit dem Viermächteabkommen 1971 können West-Berliner mit dem Auto oder der Bahn nach Ost-Berlin einreisen oder ins Umland hinausfahren. Weiterlesen

Radschau

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Aufgehängte Radgeschichte

Über 100 Fahrrad-Ikonen auf 600 Quadratmetern – das bietet derzeit eine Ausstellung in Hamburgs Museum der Arbeit. „Das Fahrrad“ heißt die Schau und zeigt gleich am Eingang einen Höhepunkt der Mobilitätskunst: Golden glänzt „Ferdinand GT3“ – und vermittelt zunächst den Eindruck, im falschen Raum gelandet zu sein. Denn das von Johannes Langeder konstruierte Rad für zwei ist äußerlich eine Kopie des Porsche 911 GT3 RS. Über original Bauteile oder gar einen Motor verfügt das straßentaugliche Modell jedoch nicht und nennt sich deshalb auch zu recht „der langsamste Porsche der Welt“. Es wäre bestimmt ein Erlebnis, damit einmal eine Runde durch Berlin zu kurven! VON UND FOTOS KERSTIN E. FINEKLSTEIN Weiterlesen

Gerüstete Radler

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Ritzel zu Schwertern – Roland, die Battlefee: Mit der Lanze den Schild treten, aber dem alsdann umschlagenden „alten Sack“ ausweichen.

Anfang Oktober trafen sich die Ritter des Rades, um ihren neuen König auszufechten. Zum dritten Mal hatten sich dazu Mannschaften aus dem gesamten Norden der Republik auf dem Sportplatz Kynaststraße eingefunden und schlugen hier ihre Zelte zum Gelage auf. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Initiiert und abgehalten wurde das Hauen und Stechen von den Herren aus der Jägerklause, einem berühmten Berliner Radenthusiastentreff in Friedrichshains Grünbergstraße.

 

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Von Elchen und Hirschen

Blick vom Totten

Und jetzt downhill ins Tal: Blick vom Totten.

Nach zweieinhalb Stunden Fahrt ist es endlich soweit. „Da“ ruft der Fahrer und schiebt die von unserem heißen Atem beschlagenen Scheiben zur Seite. „Da“ – sehe ich nur einen dunklen Schatten, der entfernt an ein Pferd erinnert. „Das ist ein Pferd“ ruft einer meiner Mitausflügler aus dem Fond des Kleinbusses. „Das ist ein Elch“, entgegnet unser Guide. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

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Haltung bewahren

Regina Marunde

Mehrfache deutsche Mountainbikemeisterin, Olympiasechste, Physiotherapeutin und Osteopathin: Regina Marunde ist die Expertin rund um Rad und Rücken. Mit der Berlinerin sprach Kerstin E. Finkelstein über die richtige Einstellung von Mensch und Maschine. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

radzeit: Frau Marunde, in ihrer Praxis stellen sie ihren Patienten das Rad exakt auf Körpergröße und Anspruch ein. ist so etwas nicht eher was für Profis?
Regina Marunde:
Nicht nur. Zu mir kamen vor einigen Jahren immer wieder Menschen in die Praxis und sagten, ich sei doch mal Rad gefahren, sie hätten ihres mitgebracht und vor dem Fenster abgestellt. Ob ich da nicht mal einen Blick drauf werfen könnte, ob das alles so passt. Nachdem der vierte Patient so einen Wunsch äußerte, habe ich dann gesehen, dass es da offenbar eine Nachfrage gibt. Weiterlesen