Kategorie-Archiv: Berliner Bezirke

Wird Treptow-Köpenick das neue Radparadies?

Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereins Treptow-Köpenick, hat sich ein hohes Ziel gesteckt: Irgendwann einmal soll der Bezirk als ADFC-RadReiseRegion empfohlen werden. Dass es bis zu dieser Auszeichnung ein weiter Weg ist, weiß er. Bis 2020 soll Treptow-Köpenick erst einmal Berlins fahrradfreundlichster Bezirk werden. VON CLAUDIA LIPPERT
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Warschauer Straße schließt Lücke im Fahrrad-Routennetz

Am 1. September wurde die Warschauer Straße offiziell wiedereröffnet. Damit wird
eine große Lücke im Radroutennetz geschlossen. Leider sind die neuen Schutzstreifen
schmal und werden häufig zugeparkt. Weiterlesen

Sichere Alternativroute für Tempelhof und Mariendorf

Zwischen Alt-Tempelhof und Alt-Mariendorf fehlt für Radfahrer eine sichere Nord-Süd-Verbindung. Vorschläge zur Verbesserung des Tempelhofer/Mariendorfer Damms laufen seit mehr als 10 Jahren ins Leere. Gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Fahrradaktiven hat die ADFC-Stadtteilgruppe jetzt eine vielversprechende Alternativroute erarbeitet. VON STEFAN GAMMELIEN UND DETLEF WENDTLAND
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Skalitzer Straße bekommt Radspuren

Friedrichshain-Kreuzberg – Die Skalitzer und Gitschiner Straße bekommt eine Radspur. Noch in diesem Jahr soll damit begonnen werden, anstelle der Parkspuren auf beiden Seiten Schutzstreifen zu markieren. Als Ersatz sollen Kfz-Parkplätze unter dem Hochbahnviadukt der U1 geschaffen werden. Seit 13 Jahren wird geplant, auf diesem Straßenzug Radverkehrsanlagen anzulegen. Da die für die übergeordnete Straße zuständige Verkehrslenkung Berlin (VLB) nie damit begann, ordnete nun der Bezirk die Baumaßnahme an, so Baustadtrat Hans Panhoff. Auf der Skalitzer und Gitschiner Straße ist ein hohes Radfahreraufkommen zu erwarten. Trotzdem soll der Schutzstreifen nur 1,50 m breit sein, ebenso wie in der neu gestalteten Warschauer Straße. Der ADFC kritisiert, dass Schutzstreifen dieser Breite zwar regelkonform sind, Radfahrende sich aber nicht gegenseitig überholen können, ohne in die Fahrspur der Kraftfahrzeuge ausweichen zu müssen.


weitere Artikel:

Der Mellowpark bleibt

Die Zeit des Bangens ist vorbei, die Zukunft der BMX- und Skateboardanlage Mellowpark an der Wuhlheide ist gesichert. Im Sommer haben Vertreter der beiden Betreibervereine und des Bezirksamts Treptow-Köpenick die Nutzungsverträge für das landeseigene Gelände verlängert – bis  2035, inklusive Option auf weitere fünf Jahre.  VON CLAUDIA LIPPERT Weiterlesen

BikeXhain: von der autozentrierten zur menschengerechten Stadt

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Foto: Tim Lehmann

Die Stadtteilgruppen des ADFC sind die bezirklichen Vertretungen des Vereins. Durch ihre eigenständige Organisation sorgen sie für Meinungsvielfalt innerhalb des Landesverbands. Die Stadtteilgruppe Friedrichshain-Kreuzberg hat für ihren Bezirk das Leitbild »bikeXhain« erarbeitet. Tim Lehmann, der sich als Stadtplaner seit langem mit urbaner Mobilität beschäftigt, stellt die Vision seiner Stadtteilgruppe vor. Weiterlesen

Brückenschlag in Mitte

Wollte man als Radfahrer von Moabit in die Rosenthaler Vorstadt, hatte man bislang die Qual der Wahl zwischen Invaliden- oder Reinhardtstraße, also zwischen Pest und Cholera – keine Radverkehrsanlagen, dichter Auto-, Bus- und Lieferverkehr. Das ändert sich mit dem Umbau der Invalidenstraße. Nachdem der Abschnitt Hauptbahnhof – Chausseestraße bereits im Dezember dem Verkehr übergeben wurde, folgt nun am 29. August die Strecke bis zum Nordbahnhof. Weiterlesen

Bürgerstimmen für den Radverkehr

Marzahn-Hellersdorf – Die Einwohner des Bezirks waren aufgerufen, sich für den Bürgerhaushalt 2016/2017 einzubringen. Unter den eingereichten Vorschlägen waren 28 mit direktem Bezug zum Radverkehr, damit knapp 7% aller Ausgabe- und Sparvorschläge (insgesamt 404). Weiterlesen

Was geht am Ostkreuz?

Friedrichshain – Seit Jahren schon baut die DB das Ostkreuz um und aus. Die Mobilitätsdrehscheibe im Ostteil der Stadt wird dabei um einen Regionalbahnsteig aufgewertet. Künftig werden noch mehr Fahrgäste mit dem Rad zum Ostkreuz kommen. Eine Fahrradstation ist in Planung, doch es wird zu klein gedacht. Von Philipp Poll und Franziska Schneider

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

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Drängelgitter behindern Radverkehr

DrängelgitterBUEr ist einer der wenigen ruhigen Wege, die aus der Stadtmitte heraus in die Randbezirke und ins Umland führen: der Berlin-Usedom-Radweg, zugleich auch Teil der Radialroute 6 vom Schloßplatz in Mitte nach Bernau. Sowohl Pendler als auch Freizeitradler schätzen die attraktive Strecke – müssen sich seit einiger Zeit aber mit einem Hemmnis herumschlagen. Weiterlesen

Moritzplatz wird radfreundlich ummarkiert

Kreuzberg – Im Laufe des Frühjahrs wird der Kreisverkehr auf dem Moritzplatz eine neuartige, 2-spurige Fahrradmarkierung erhalten. Die Fahrbahn für den Autoverkehr wird dazu verschmälert. An den Zu- Moritzplatz-Plan-Entwurf_SK_04_2014-04-10-1-69x75mmund Ausfahrten soll der Radfahrstreifen mit abriebfestem, rot gefärbtem Asphalt unterlegt werden – ein Novum in Berlin. Ziel der neuen Lösung ist es, die Geschwindigkeit im Kreisverkehr zu reduzieren, den Radverkehr sichtbarer zu machen und die Verkehrsteilnehmer zu stimulieren, untereinander Sichtkontakte herzustellen. Die bisherige Markierungslösung ist eine einfache, wenig auffällige Markierung am Außenrand und hat in der Vergangenheit häufig zu Konflikten und Unfällen geführt.

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Der Kreisverkehr auf dem Moritzplatz im Umwandlung, August 2015.


Mehr aus Kreuzberg-Friedrichshain:

Handjerystraße wird Fahrradstraße

2015-01-28 Linienstr Meldung-HandjerystrDie BVV Tempelhof-Schöneberg hat beschlossen, dass die Handjerystraße als Fahrradstraße ausgewiesen werden soll. Mit dem Beschluss wird der bestehende Fahrradstraßenkorridor der Prinzregentenstraße nach Friedenau verlängert. Die Prinzregentenstraße war vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bereits vor fünf Jahren umgewidmet worden. Der ADFC begrüßt die Verlängerung der Strecke. In Berlin werden aber bislang die Potenziale der Fahrradstraßen nur teilweise genutzt. So kann ihre Attraktivität gesteigert werden, wenn sie gegenüber den kreuzenden Nebenstraßen Vorfahrt erhielten. An Kreuzungen mit Hauptverkehrsstraßen müssen radfahrergerechte Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Um zu verhindern, dass die Fahrradstraße vom Kfz-Verkehr als Durchgangsstraße genutzt wird, ist es notwendig, dass der motorisierte Durchgangs- oder Schleichverkehr reduziert wird. Eine Lösung wäre es, Diagonalsperren und Poller in bestimmten Abständen aufzustellen. In Fahrradstraßen darf maximal 30km/h gefahren werden. Da Radfahrende auch nebeneinander fahren dürfen, muss der Autoverkehr ggf. langsamer fahren.

Kein Durchkommen am Busknoten Spandau

Bushaltestelle (1)

Zwischen Wartehäuschen und Bushaltestelle bleibt Radfahrern vor dem Rathaus Spandau nur ein Meter Platz, Fußgänger müssen mit 85 Zentimetern vorlieb nehmen. Foto: Christoph Grabka

Spandau – Sich zwischen Fußgängern hindurchschlängeln – das müssen Radfahrer auch am Bahnhof Spandau in Kauf nehmen. Besonders eine Engstelle auf dem Rathausvorplatz in Richtung Falkenseer Platz – zwischen U-Bahn-Aufgang und Bushaltestelle – ist der ADFC-Stadtteil-gruppe ein Dorn im Auge. VON CLAUDIA LIPPERT


„Da muss schnell Abhilfe geschaffen werden“, fordert ihr Sprecher Christoph Grabka, gleichzeitig Sprecher des im Sommer 2014 gegründeten Spandauer FahrRats, in dem neben dem ADFC auch Vertreter des BUND, der Parteien und des Bezirksamtes sitzen. Das Problem: der Unterstand an der Bushaltestelle. Weiterlesen

Begegnungszone Bergmannstraße

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Neuralgischer Punkt – Kreuzung Friesen- /Bergmannstraße. Fotos: Katrin Starke

Die Bergmannstraße – beliebte und belebte Wohn- und Geschäftsstraße – soll zwischen Zossener Straße und Mehringdamm als eines von drei Pilotprojekten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur „Begegnungszone“ werden. VON CLAUDIA LIPPERT

Kreuzberg – Die Bürger sollen auch hier mitreden, haben diese Chance bei einer ersten Bürgerversammlung im November 2014 bereits zahlreich genutzt. Die nächsten Monate soll weiter über mögliche Veränderungen debattiert werden. Umgesetzt werden sollen sie 2016. Begegnungszone – das bedeutet, dass „alle Verkehrsarten verträglich miteinander auskommen“ sollen.

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