Kategorie-Archiv: Philipp Poll

„Wir hinken hinterher“

Als Staatssekretär ist Jens-Holger Kirchner seit Dezember unter Senatorin Regine Günther für Verkehr zuständig. Der Grüne bringt Erfahrung mit: Lange war er Baustadtrat im Bezirk Pankow. Im Radzeit-Interview spricht er über Unfälle, Falschparker, Radverkerhsgesetz und den Umbau zur Fahrradstadt. Weiterlesen

Frische Luft!

Luftreinhaltung, Grenzwerte, Stickoxide – die Worte kommen schon sperrig daher, die Materie selbst ist unsichtbar. Doch in den letzten Wochen gab es spannende neue Entwicklungen im sonst so konservativen Verkehrsbereich: Tempo-30 auf Hauptstraßen wurde eingeklagt, ein Gericht empfiehlt das Verbot von Dieselautos. VON PHILIPP POLL
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Senat will besser parken

Einen Nachteil hat das Fahrrad als Verkehrsmittel mit dem Auto gemein. Wenn es nicht gefahren wird, muss es irgendwo abgestellt werden. Dabei braucht ein Rad viel weniger Platz als ein Kraftfahrzeug, hat aber auch seine eigenen Anforderungen. Der Senat will dem steigenden Bedarf an Fahrradstellplätzen mit einer Strategie Fahrradparken begegnen. Beim Runden Tisch Fahrradparken berät der ADFC den Senat. VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Potsdam parkt richtig

Massen an Fahrrädern und keine freien Fahrradbügel – wer bislang sein Rad am Potsdamer Hauptbahnhof abstellen wollte, hatte es nicht leicht. Vor allem Berliner Einpendler kämpfen mit dem Vandalismus. Ende November eröffnete nun endlich die Radstation – als erste mit ADFC-Qualitätssiegel in den neuen Bundesländern. VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Rechtsab bei Rot

Dürfen Radfahrende bei Rot rechts abbiegen? Natürlich nicht. Oder womöglich bald doch? In Holland ist es Radfahrenden bei besonderer Beschilderung schon seit 1990 erlaubt. In Belgien und Frankreich wurden 2012 nach umfangreichen Untersuchungen entsprechende Schilder eingeführt und in der Schweiz wurde gerade eine Pilotphase in Basel mit positiven Ergebnissen fortgesetzt. VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Graustelle Baustelle

»Berlin ist nicht, Berlin wird immer nur.« Dieser Ausspruch von Ernst Bloch zeigt sich in diesem Jahr wieder einmal besonders zutreffend. Wo man auch hinschaut, Berlin ist eine riesige Baustelle. Und noch immer scheint der fließende Autoverkehr Vorrang vor der Verkehrssicherheit der Radfahrer zu haben. VON PHILIPP POLL Weiterlesen

Neue Wege in Kopenhagen

Kopenhagen wird oft als gutes Beispiel genannt, wenn es um fahrradfreundliche, progressive Stadtentwicklung geht. Und tatsächlich legen in Kopenhagen außergewöhnlich viele Menschen ihre Wege auf dem Rad zurück. Aber woran liegt das eigentlich und kann man Kopenhagen mit Berlin vergleichen? Eine Vor-Ort-Analyse. TEXT UND FOTOS VON PHILIPP POLL. Weiterlesen

Was geht am Ostkreuz?

Friedrichshain – Seit Jahren schon baut die DB das Ostkreuz um und aus. Die Mobilitätsdrehscheibe im Ostteil der Stadt wird dabei um einen Regionalbahnsteig aufgewertet. Künftig werden noch mehr Fahrgäste mit dem Rad zum Ostkreuz kommen. Eine Fahrradstation ist in Planung, doch es wird zu klein gedacht. Von Philipp Poll und Franziska Schneider

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

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Fahrradmitnahme – Mehr geht nicht?

Vorbildlich: Die Doppelstockzüge auf dem RE3 und 5 verfügen jetzt über einen sog. »Fahrradwaggon«, der im Untergeschoss durchgängig  Mehrzweckabteil ist und auf einer Seite keine Klappsitze mehr hat, sodass schon viel Konfliktpotential entfällt. Statt der sperrigen Haltestangen gibt es nun einen Anlehnbügel unter dem Fenster, an dem man das Fahrrad mit Spanngummis ordentlich befestigen kann.  Foto: Burghard Gebauer

Vorbildlich: Die Doppelstockzüge auf dem RE3 und 5 verfügen jetzt über einen sog. »Fahrradwaggon«, der im Untergeschoss durchgängig Mehrzweckabteil ist und auf einer Seite keine Klappsitze mehr hat, sodass schon viel Konfliktpotential entfällt. Statt der sperrigen Haltestangen gibt es nun einen Anlehnbügel unter dem Fenster, an dem man das Fahrrad mit Spanngummis ordentlich befestigen kann. Foto: Burghard Gebauer

Immer mehr Menschen suchen Erholung bei einer Radtour durch die Mark und nutzen sinnvollerweise die Bahn als Zubringer. Doch der Platz reicht nicht. Und bei Streckenvollsperrungen gibt es im Ersatzverkehr keine Fahrradmitnahme. Das kann so nicht bleiben. VON PHILIPP POLL

Sanierungen im Bahnnetz haben etwas mit Zahnarzt-Terminen gemein. Kein Patient legt sich gerne unter den Bohrer, aber am Ende hat man keine Wahl. Es muss gemacht werden. Nur bei der Frage wie, also ob mit oder ohne Narkose, hat man noch einen Entscheidungsspielraum. Die Lösung mit Narkose ist im Sanierungsfall Schiene der Pendelverkehr, der ohne Narkose, das ist der Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV). Was für Fahrgäste, die nur mit normalem Gepäck reisen, lediglich mit Unannehmlichkeiten und Reisezeitverlusten verbunden ist, trifft den Reiseradler außerordentlich. Weiterlesen

Handjerystraße wird Fahrradstraße

2015-01-28 Linienstr Meldung-HandjerystrDie BVV Tempelhof-Schöneberg hat beschlossen, dass die Handjerystraße als Fahrradstraße ausgewiesen werden soll. Mit dem Beschluss wird der bestehende Fahrradstraßenkorridor der Prinzregentenstraße nach Friedenau verlängert. Die Prinzregentenstraße war vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf bereits vor fünf Jahren umgewidmet worden. Der ADFC begrüßt die Verlängerung der Strecke. In Berlin werden aber bislang die Potenziale der Fahrradstraßen nur teilweise genutzt. So kann ihre Attraktivität gesteigert werden, wenn sie gegenüber den kreuzenden Nebenstraßen Vorfahrt erhielten. An Kreuzungen mit Hauptverkehrsstraßen müssen radfahrergerechte Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Um zu verhindern, dass die Fahrradstraße vom Kfz-Verkehr als Durchgangsstraße genutzt wird, ist es notwendig, dass der motorisierte Durchgangs- oder Schleichverkehr reduziert wird. Eine Lösung wäre es, Diagonalsperren und Poller in bestimmten Abständen aufzustellen. In Fahrradstraßen darf maximal 30km/h gefahren werden. Da Radfahrende auch nebeneinander fahren dürfen, muss der Autoverkehr ggf. langsamer fahren.

Yoga on Tour

Yoga on Tour

Radfahren und Yoga am See. Foto: Hannelore Lingen

Unserer modernen, automatisierten Dienstleistungswelt verdanken wir neben ihren Annehmlichkeiten leider auch den akuten Bewegungsmangel. Haltungsschäden, Rückenschmerzen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sind die Folge der Büroarbeit des Homo computerus. VON PHILIPP POLL

Radfahren ist ein guter Ausgleich, bringt den Kreislauf auf Touren und trainiert die Muskelpartien vor allem in Beinen und Po. Für Nacken- und Schulterpartie, aber auch den Rücken- und Beckenbereich bietet das Radfahren aber keinen echten Bewegungsausgleich.

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Seit 25 Jahren „immer an der Wand lang“

Grenzwegmarkierung Checkpoint

ADFC-Aktive pinseln am Checkpoint Charlie Fahrradpiktogramme auf die Fahrbahn Foto: Axel von Blomberg

Am 9. November 2014 jährt sich der Mauerfall zum 25. Mal. Zeit für einen Rückblick aus der Radfahrer-Perspektive. VON PHILIPP POLL

Seit seiner Gründung 1983 kümmert sich der ADFC Berlin vorrangig um die Themen Verkehrssicherheit, die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur und die Fahrradmitnahme in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber in den Anfangsjahren bestimmt auch der Fahrrad-Transit nach „Westdeutschland“ und die Einreise in die DDR per Fahrrad die Arbeit des Berliner ADFC. Seit dem Viermächteabkommen 1971 können West-Berliner mit dem Auto oder der Bahn nach Ost-Berlin einreisen oder ins Umland hinausfahren. Weiterlesen

Neue Wege übers Gleisdreieck

Ein Dilemma städtebaulicher Art nimmt 1838 seinen Anfang. Als die Berlin-Potsdamer Eisenbahn den Betrieb aufnimmt und zwei Jahre später die Anhalter Bahn folgt, ist das ein nachhaltiger Impuls für die Entwicklung von Berlin. TEXT UND FOTOS VON PHILIPP POLL

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