Kategorie-Archiv: radzeit 2/2015

Fahrradland Brandenburg

Im Herbst 2014 wurde bundesweit der sechste ADFC-Fahrradklima-Test (FKT) in ganz Deutschland durchgeführt. Radfahrerinnen und Radfahrer konnten dabei anhand von 27 Fragen Einschätzungen zum Fahrradklima in ihrer Stadt abgeben. Für Brandenburg offenbaren die Ergebnisse Spitzenreiter, Aufholer und Schlusslichter. VON JULIA FRANCKE Weiterlesen

Mobil mit Kind und Kegel

Das Lastenrad hat die Variante Fahrrad plus Hänger abgelöst: Wenn es darum geht, mit dem Nachwuchs auf dem Fahrrad mobil zu sein, wollen die Berliner ihre Kinder nicht länger hinter sich herziehen. So manches Lastenrad lässt sich zudem in einen Kinderwagen verwandeln. Von CLAUDIA LIPPERT (Text) und KATRIN STARKE (Fotos) Weiterlesen

»Berlin nimmt Rücksicht«

Am 29.04.2015 gab Verkehrssenator Geisel den Startschuss für das vierte Jahr der Kampagne »Berlin nimmt Rücksicht«. Mit der BVG, der Kfz-Direktversicherung Direkt Line und dem Carsharing Anbieter Drive Now hat der Senat weitere Sponsoren für die Verkehrssicherheitskampagne gewonnen, so dass 2015 für Werbeaktionen insgesamt 150.000 € zur Verfügung stehen. Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel: »Die Kampagne zur gegenseitigen Rücksichtnahme ist eine Maßnahme aus der Radverkehrsstrategie und die Zunahme von Sponsoren und Kooperationspartnern verdeutlicht:
Rücksichtnahme, ein faires Miteinander im Straßenverkehr ist wichtig und dafür setzen sich immer mehr Akteure ein.«

Bürgerstimmen für den Radverkehr

Marzahn-Hellersdorf – Die Einwohner des Bezirks waren aufgerufen, sich für den Bürgerhaushalt 2016/2017 einzubringen. Unter den eingereichten Vorschlägen waren 28 mit direktem Bezug zum Radverkehr, damit knapp 7% aller Ausgabe- und Sparvorschläge (insgesamt 404). Weiterlesen

Was geht am Ostkreuz?

Friedrichshain – Seit Jahren schon baut die DB das Ostkreuz um und aus. Die Mobilitätsdrehscheibe im Ostteil der Stadt wird dabei um einen Regionalbahnsteig aufgewertet. Künftig werden noch mehr Fahrgäste mit dem Rad zum Ostkreuz kommen. Eine Fahrradstation ist in Planung, doch es wird zu klein gedacht. Von Philipp Poll und Franziska Schneider

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

Paradiesische Zustände – Verkehrsplanerische Visionen an Ost- und Westkreuz

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Neue Mitgliedervorteile durch Kooperation mit der PSD Bank Berlin-Brandenburg e.G.

B2015-05-25PSD-Kooperationereits seit drei Jahren unterstützt die PSD Bank Berlin-Brandenburg e.G. den ADFC Berlin finanziell bei der Sternfahrt und der Verkehrssicherheitsarbeit. Im vergangenen Jahr haben beide Organisationen zusammen die PSD HerzFahrt veranstaltet, ein Spendenradeln auf dem Tempelhofer Feld zugunsten herzkranker Kinder. Nun haben die Berliner Genossenschaftsbank und der ADFC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. ADFC-Mitglieder erhalten künftig bei der PSD exklusive Vorteile:

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Fahrräder für Flüchtlinge

Mitte – Seit kurzem kümmert sich eine Fahrradgruppe ehrenamtlich um Flüchtlinge, die in einer Übergangsunterbringung in der Großen Hamburger Straße aufgenommen werden. Der ADFC Berlin hat beschlossen, dieses Projekt zu unterstützen. In der ADFC-Selbsthilfewerkstatt können Flüchtlinge unter Anleitung von Ehrenamtlichen lernen, wie man ein Fahrrad repariert und im Großstadtverkehr sicher fährt. Außerdem sammeln wir Fahrradspenden für die Flüchtlinge.

Wenn bei Ihnen noch ein fahrbereites Fahrrad im Keller steht, das Sie nicht mehr nutzen, können Sie es gerne als Sachspende in der Brunnenstr. 28 abgeben (Bitte keine Schrotträder!). Mit Hilfe von Geldspenden kann der ADFC Ersatzteile und Fahrradschlösser kaufen:

IBAN: DE52 1005 0000 0190 3716 09

Verwendungszweck:
»Spende Flüchtlinge«

Leserbrief zu: Handjerystraße wird Fahrradstraße

Das Foto der Linienstraße, das ihr in der letzten Nummer der Radzeit der Meldung über die Umwidmung der Handjerystraße in eine Fahrradstraße beigestellt habt, verdeutlicht vieles von der Problemen der Diskussion, die die Umwidmung bei den Benutzern der Handjerystraße aufgeworfen hat. Das Foto zeigt eine Fahrradstraße, einen Radler, ein nicht auf der Straße abgestelltes Fahrrad und unzählige parkende Autos. Und wo ist das Problem?
Geschimpft und gemeckert wird über den »rasenden Pedalritter« bzw. Fahrradegomanen, der nun glaube ihm gehöre die Straße. So jedenfalls lässt sich eine Online-Debatte über die Umwidmung verkürzt zusammenfassen. Bezeichnenderweise wird ein Recht der Anwohner auf einen Parkplatz in Wohnnähe vorausgesetzt, weswegen die Radler in dieser Diskussion die Dummen sind. Sie werden von den Haupt- in die Nebenstraßen verdrängt und treffen dort auf die Fußgänger, die abgestellten Autos und den Parkraumverkehr und sind dann die radelnden Rowdies. Na toll!

Wolfgang Pohl, der sich trotzdem über die Entscheidung freut
Friedenau

Zählstellen für den Radverkehr

Berlin – Zum ersten Mal sollen Radfahrer in Berlin unterjährig und systematisch gezählt werden. Dafür hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 26 Zählapparate geordert, meldete Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler Mitte April. Diese werden an 17 Standorten verteilt über die Bezirke eingebaut. Anlagen und Einbau sollen rund 88.000 € kosten. Nach dem Diebstahl einer Pilotanlage in Spandau hat sich die Verwaltung für eine Zählung per Induktionsschleifen im Boden entschieden. Das Land Brandenburg hatte bereits im Jahr 2009 vor allem an touristischen Radwegen 63 Zählstellen eingerichtet.