Kategorie-Archiv: radzeit 5/2014

Behördenlenker

Titel Interview DSCN4173
Jörg lange vor den Büros der VlB – am ehemaligen Flughafen Tempelhof

Jörg Lange ist Chef der Verkehrslenkungsbehörde (VlB). Mit dem studierten Geophysiker, der jährlich etwa 10.000 Kilometer Fahrrad auf Berlins Straßen fährt, sprach Kerstin E. Finkelstein. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

radzeit: Viele Jungs träumen von einem Job als Verkehrspolizist. Ist Chef der VlB zu sein noch besser?
Jörg Lange
: Manchmal denke ich ja, ich bin der mächtigste Mann in Berlin – jedenfalls an den Negativschlagzeilen gemessen. Eine Baustelle muss nur den Verkehr stark behindern und schon sind viele Berlinerinnen und Berliner über die VLB ver-ärgert. Im Positiven ist das leider weniger schnell zu schaffen.

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Per Rad Steuern Sparen

 

Dienstrad IMG_2524

Darf auch etwas teurer sein: das Dienstrad

Audi A6, Mercedes S-Klasse und 5er BMw war gestern. heute fährt der Mitarbeiter, der auf sich hält – und von dem etwas gehalten wird – Dienstrad. Die Unternehmen unterstützen den Trend, schließlich spart ein Radfahrer ihnen Geld. VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Seit Ende 2012 sind Diensträder den Dienstwagen gleichgestellt, was bei weitem noch nicht jeder Arbeitnehmer weiß. Zuvor durften Unternehmen ihren Mitarbeitern zwar bereits Diensträder zur Verfügungstellen – allerdings nur für Geschäftsfahrten. Den Weg nach Hause durfte das Gefährt nicht mit antreten. Die neue Chance zum Dienstrad nutzen inzwischen diverse Großkonzerne von Allianz über Telekom bis Bayer. Zwangsweise entscheiden zwischen Dienstrad und -auto muss sich niemand, solange der Arbeitgeber beide Varianten finanziell unterstützt.

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Ein Radstreifen wird geboren

Ein Radstreifen wird markiert

Ein Radstreifen wird markiert

Auch Radstreifen sind nicht immer der Weg zum Glück – werden sie doch oftmals zugeparkt oder für Ausweichmanöver überholwütiger Autofahrer missbraucht. Und dennoch: Sie sind in erster weißer Strich in Richtung Wahrnehmung. Der Weg zum eigenen Radterrain führt  jedoch durch das Dickicht der Berliner Behörden. Hier der Versuch eines Einblicks. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

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Von Elchen und Hirschen

Blick vom Totten

Und jetzt downhill ins Tal: Blick vom Totten.

Nach zweieinhalb Stunden Fahrt ist es endlich soweit. „Da“ ruft der Fahrer und schiebt die von unserem heißen Atem beschlagenen Scheiben zur Seite. „Da“ – sehe ich nur einen dunklen Schatten, der entfernt an ein Pferd erinnert. „Das ist ein Pferd“ ruft einer meiner Mitausflügler aus dem Fond des Kleinbusses. „Das ist ein Elch“, entgegnet unser Guide. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

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