Kategorie-Archiv: radzeit 4/2014

Haltung bewahren

Regina Marunde

Mehrfache deutsche Mountainbikemeisterin, Olympiasechste, Physiotherapeutin und Osteopathin: Regina Marunde ist die Expertin rund um Rad und Rücken. Mit der Berlinerin sprach Kerstin E. Finkelstein über die richtige Einstellung von Mensch und Maschine. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

radzeit: Frau Marunde, in ihrer Praxis stellen sie ihren Patienten das Rad exakt auf Körpergröße und Anspruch ein. ist so etwas nicht eher was für Profis?
Regina Marunde:
Nicht nur. Zu mir kamen vor einigen Jahren immer wieder Menschen in die Praxis und sagten, ich sei doch mal Rad gefahren, sie hätten ihres mitgebracht und vor dem Fenster abgestellt. Ob ich da nicht mal einen Blick drauf werfen könnte, ob das alles so passt. Nachdem der vierte Patient so einen Wunsch äußerte, habe ich dann gesehen, dass es da offenbar eine Nachfrage gibt. Weiterlesen

Räder fürs Leben

Rollenbremse bei Skeppshult

Räder sind Lebensabschnittsgefährten – eine Weile begleiten sie einen auf jedem Meter und erzählen einem unterwegs etwas über die eigene Beziehungsfähigkeit: So gibt es etwa den Puristen mit Singlespeed und ohne alles, den aufgemotzten Cityradler mit 30 Gang-Schaltung oder den aufrechten Holländer, der seinen Radmechaniker bei jedem Platten zum Schweißausbruch treibt. Und es gibt Menschen, die gerne ein Rad haben, das schlicht fährt. Zuverlässig und treu. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

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Sternfahrt mit Sonne

DSCN4022200.000 Teilnehmer zählte die Sternfahrt am 1. Juni 2014 und behauptete sich damit wieder einmal als größte Fahrraddemonstration der Welt – und als klares Zeichen an die Politik. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN

Dieses Mal ging es für „Freie Radspuren!“ auf 19 Routen in Richtung Großer Stern und Umweltfestival am Brandenburger Tor. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sollte man denken – für wen werden Radspuren schließlich angelegt? Sicher nicht als Parkzonen für Autofahrer und Lieferbereiche für Lkw! Politik, Verwaltung und Polizei belassen es jedoch  auch hier wieder bei einem Schulterzucken. Für die Rechte der wachsenden Zahl von Radfahrern setzte der ADFC mit seiner Sternfahrt deshalb ein starkes Zeichen.

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