Kategorie-Archiv: radzeit 2/2013

Ein Tag ohne Radfahren ist ein verlorener Tag

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Foto: Erik Spiekermann

Seine Gestaltung sieht nicht nur jeder Berliner beinahe täglich im öffentlichen Raum und in den Medien. Für die radzeit sprach Philipp Poll mit dem mehrfach für sein Design ausgezeichneten Typografen Erik Spiekermann.

radzeit: Du bist ein international geachteter Designer für Schriften, Logos und Corporate Design und warst unter anderem für die Stadt Berlin, die Deutsche Bahn, die BVG, aber auch für deutsche Automarken aktiv. Wann wird der deutschen Fahrradbranche ein zeitgemäßes Erscheinungsbild verpasst?
Spiekermann: Wenn es die „deutsche Fahrradbranche“ gäbe. Nötig wäre es, endlich vom Schrauberimage wegzukommen. Radfahren ist ja alles: gesund, praktisch, lifestylig, zeitgemäß, technisch faszinierend und vor allem zukunftsträchtig. Leider gibt es in der Branche einige Lifestyle-Unternehmen, etliche ehrliche Hersteller und einen Haufen Schrauber. Das alles unter eine Marke zusammenzubringen ist schwierig, würde aber allen nützen.

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Potsdam holt auf

Mehr als 50 Millionen Deutsche fahren mehrfach pro Monat Rad, mehr als 30 Millionen gar mehrfach pro Woche. Wie viel Freude das macht, unterscheidet sich jedoch von Region zu Region erheblich. Um herauszufinden, wo es sich am angenehmsten radelt, welche Kommunen sich in die Pedale stemmen und wo man den Anforderungen nicht hinterher kommt, befragte der ADFC bundesweit Radfahrer und solche, die es gerne häufiger wären. TEXT UND FOTOS VON KERSTIN E. FINKELSTEIN. Weiterlesen

Durchs Auenland

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Vom öffentlich zugänglichen ehemaligen Grenzturm bei Lenzen hat man die Elbe gut im Blick.

Wiesen in sattem Grün, die weite Landschaft nur ab und an von sanften Hügeln unterbrochen: das Auenland, Heimat der Hobbits. Wer die Verfilmung des Tolkien-Buches im Kino gesehen hat, versteht nur zu gut, dass Frodo Sehnsucht nach dem ach so fernen Auenland hat. Berliner haben es da besser als der kleine Mann mit den behaarten Füßen: Sie brauchen nur gut eine Stunde mit dem Zug bis in die Lenzener Elbtalaue. VON CLAUDIA LIPPERT (TEXT) UND KATRIN STARKE (FOTOS). Weiterlesen

Möbel fürs Velo

Gerade ein paar Monate ist es her, seit Leopold Brötzmann (30) und Sebastian Backhaus (33) das Design-Label „Mikili“ gegründet und die ersten ihrer selbst entwickelten Fahrrad-Möbel verkauft haben. Inzwischen liefert das Neuköllner Start-up die Velo-Halterungen fürs Wohnzimmer schon in 20 europäische Länder, interessieren sich Rad-Freaks zwischen London und Lissabon, Warschau und Paris für die Modelle „Kappo“ und „Tian“. Jetzt überlegen die beiden Freunde, wie sie für ihre trendige „Bicycle-Furniture made in Berlin“ sogar einen weltweiten Versand aufziehen können. VON CLAUDIA LIPPERT, FOTOS: MIKILI / ANNA REHE. Weiterlesen